12 Mrz 2019

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Spende für die Ergotherapie

Zuwendung von Kindern eines ehemaligen Patienten 

Spielerisch das Gehirn trainieren – dafür kann die Ergotherapie-Praxis der Reha GmbH ihren Patienten seit Kurzem eine besonders große Auswahl an  Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten. Zu verdanken hat sie das neue Angebot einer Spende von Doris Stenner und Jürgen Eickhold aus Lengerich. Als ihr Vater Willi Eickhold im vergangenen Jahr verstorben war, hatten die Geschwister bei der Beerdigung um Geldspenden statt Kränze gebeten. Rund 1.300 Euro kamen so zusammen. „Unser Vater litt im Alter an Demenz und war vier Jahre lang Patient der ergotherapeutischen Praxis der Reha GmbH“, berichtet Doris Stenner. „Hier ist er sehr gerne hingegangen. Nach den Therapiestunden war er immer gut zufrieden.“

Hilfsangebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen unterstützen

Mit der Spende für die Ergotherapie wollte das Geschwisterpaar die Hilfsangebote für andere Betroffene unterstützen. Bettina Bußmann von der Reha GmbH nahm sich viel Zeit dafür, das Geld sinnvoll zu investieren. Die Ergotherapeutin ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen und hatte auch mit Willi Eickhold gearbeitet: „Ich habe darauf geachtet, dass wir die neuen Anschaffungen vielfältig einsetzen können. Aber mir war auch wichtig, dass sie gut zu Herrn Eickhold gepasst hätten.“ Und das ist ihr gelungen: „Mein Vater hat sein Leben lang gern Karten gespielt. Diese Spiele hätte er gut gefunden“, freut sich Doris Stenner bei einem Besuch in der Praxis an der Münsterstraße. Neben Gesellschafts- und Ratespielen, die gezielt Konzentration, Erinnerung und Gedächtnis trainieren, hat Bettina Bußmann auch einen verstellbaren Tisch erworben. An dem können Patienten mit körperlichen Einschränkungen bequem sitzen oder stehen.

Geldbetrag zukunftsorientiert investiert

Milena Onken, Leiterin der ergotherapeutischen Praxis betont, dass die Geldspende zukunftsorientiert angelegt wurde: „Die Nachfrage nach Ergotherapie bei demenziellen Erkrankungen steigt.“ Zwar kann die Therapie die Demenz nicht heilen, aber ein Fortschreiten hinauszögern. Zudem kann sie die Lebensqualität der erkrankten Menschen verbessern. Eine Erfahrung, die auch Willi Eickhold gemacht hatte. Seine Kinder sind sich deshalb sicher, dass die Geldspende ganz im Sinne ihres verstorbenen Vaters angelegt wurde. 

Wenn auch Sie die Arbeit der gemeinnützigen Reha GmbH unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

Die beiden Geschäftsführer der Reha GmbH sowie fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen vor dem Büro Alter Post Ambulant Betreutes Wohnen in Ibbenbüren und lächeln in die Kamera. 18 Jan 2019

BY: Reha GmbH

Aktuelles

ABW „Büro Alter Posthof“ eröffnet

Einweihungsfeier in Ibbenbüren

In Ibbenbüren gibt es ein neues Angebot für Menschen mit psychischen und Suchterkrankungen: Am alten Posthof 26 hat die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie ein Büro für das „Ambulant Betreute Wohnen“ (ABW) eröffnet. 

Jetzt fand die offizielle Eröffnung mit einer kleinen Einweihungsfeier statt. Das ABW-Team „Büro Alter Posthof“ hatte Kooperationspartner, Mitarbeiter von anderen Versorgungsbausteinen in der Region, gesetzliche Betreuer, Klienten und Kollegen zur Eröffnung eingeladen. Und viele waren der Einladung gefolgt. Sie nutzten die Feier, um sich vor Ort über das neue Angebot in Ibbenbüren zu informieren. 

Schon die vom ABW-Team liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten stießen auf viel Zustimmung: „Es ist sehr schön geworden. Das habt ihr wirklich toll gemacht“, lobte Herbert Isken, Geschäftsführer der Reha GmbH. Ute Casser vom ABW-Team Ibbenbüren, zu dem noch Emmely Bruns, Gabriel Rosenberg, Birgt Stisser, und Susan Thyssen gehören, bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Kollegen bei der Eröffnung des neuen Angebots.

Umfassende Versorgungsstruktur im Altkreis Tecklenburg

Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Ibbenbüren Betroffene ergänzend zur psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlung bei der selbständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung begleiten. Dazu gehört der eigenverantwortliche Umgang mit der Erkrankung ebenso wie Arbeit und Beschäftigung, soziale Kontakte und gesellschaftliche Teilhabe. In Lengerich begleitet die Reha GmbH rund 160 psychisch erkrankte Menschen im Ambulant Betreuten Wohnen. Dass sie nun auch in Ibbenbüren vor Ort präsent ist, hat einen guten Grund. 

 „In enger Kooperation mit unserer Muttergesellschaft, den Ledder Werkstätten, möchten wir im Altkreis Tecklenburg eine umfassende Versorgungsstruktur vorhalten mit jeweils eigenen Angeboten für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen“, erläuterte Klaus Hahn. Entsprechend ihrer Expertise in der sozialpsychiatrischen Arbeit konzentriere sich die Reha GmbH dabei auf Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auch der Geschäftsführer der Ledder Werkstätten Ralf Hagemeier betonte in seiner kurzen Ansprache die Notwendigkeit, unterschiedliche Versorgungsbausteine für Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen anzubieten. „Dies gilt ebenso im Bereich der Werkstattarbeit, bei der wir zukünftig noch stärker differenzieren möchten.“

Angebote stärker differenzieren

Ralf Hagemeier hob die gute Zusammenarbeit zwischen den Ledder Werkstätten und der Reha GmbH beim ABW in Lengerich hervor. Diese soll nun in Ibbenbüren fortgesetzt werden. Große Bedarfe für das neue Angebot sieht Susan Thyssen vom „Büro Alter Posthof“. „Im Moment haben wir vor allem eine starke Nachfrage bei jungen psychisch erkrankten Menschen, die wir intensiv dabei begleiten, ihr Leben selbständig in die Hand zu nehmen und auch eine berufliche Perspektive zu entwickeln.“ Um den Betroffenen bestmögliche Unterstützung bieten zu können, sei es wichtig mit allen Versorgungsbausteinen und Einrichtungen in der Region Hand in Hand zu arbeiten.

Stationäre Aufenthalte verkürzen

Die ständige Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit ist denn auch ein wichtiges Anliegen der Reha GmbH. Deshalb hat die Einrichtung auch die Gründung des Gemeindepsychiatrischen Verbunds (GPV) im Kreis Steinfurt mitinitiiert hat. „Ein tragfähiges ambulantes Netzwerk vor Ort kann stationäre Aufenthalte verkürzen oder verhindern“, betonte Klaus Hahn. „Das neue Büro in Ibbenbüren ist für uns ein weiterer Schritt, um die regionale Zusammenarbeit zu fördern.“


Aussenaufnahme von einem Geschäftshaus mit weißer Marmorverkleidung, auf der großen Fensterscheibe ist ein Schriftzug Café Regenbogen mit einem Regenbogen zu sehen. 18 Dez 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Heiligabend im Café Regenbogen

Gemeinsam statt einsam

Lengerich. Weihachten, das Fest der Familie und Liebe steht vor der Tür. Doch für nicht wenige Menschen ist das frohe Fest vor allem eines: einsam. Weil Menschen mit psychischen Erkrankungen besonders häufig unter sozialer Isolation leiden, bietet die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie schon seit über 25 Jahren Weihnachtsfeiern an. Dafür öffnet auch in diesem Jahr wieder die Kontakt- und Beratungsstellte Café Regenbogen an der Lengericher Bahnhofstraße 34 ihre Türen. „Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ihren familiären Hintergrund verloren“, berichtet Jörg Achterberg, Leiter der Kontakt- und Beratungsstelle. „Für sie ist unsere gemeinsame Feier die einzige festliche Zusammenkunft an Weihnachten.“ Zwischen 20 und 40 Gäste kommen hier jedes Jahr am Heiligen Abend zusammen.

Auch Kurzentschlossene willkommen

Im festlich geschmückten Café singen sie gemeinsam Weihnachtslieder und sitzen an einer großen Kaffeetafel beisammen. Und Jörg Achterberg nimmt sich Zeit für Gespräche mit allen Gästen. Die Feier findet statt am Montag, 24. Dezember von 14:30 bis ca. 17:30 Uhr. Eine Anmeldung ist für die bessere Planung erwünscht, aber nicht erforderlich. Also können auch Kurzentschlossene noch spontan dazukommen. Für Essen und Getränke wird ein Beitrag von vier Euro erhoben. Zwischen den Feiertagen ist in der Kontakt- und Beratungsstelle ganz normaler Betrieb. Am 31. Dezember ist das Café ebenfalls von 15:00 bis 18:00 geöffnet.

 

 

Freuen sich über mehrere Jubiläen: Drei Männer und drei Frauen sitzen um einen Tisch und lachen in die Kamera 03 Dez 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Jubiläen der drei Wohnstätten

Drei Jubiläen: Wohnstätten bestehen seit 25, 30 und 35 Jahren

Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen ein Leben in Würde und größtmöglicher Selbstbestimmung zu ermöglichen – diesem Ziel hatten sich in den 1970er Jahren engagierte Lengericher Bürger verschrieben.  1974 gründeten sie den „Förderkreis für psychisch Erkrankte und Behinderte e.V. Lengerich“, der in den folgenden Jahren insgesamt drei Wohnstätten für ehemalige Klinik-Patienten einrichtete. In diesem Jahr feiern alle Wohnstätten, die mittlerweile zur Reha GmbH für Sozialpsychiatrie gehören, Jubiläen: Seit 25, 30 und 35 Jahren bieten sie insgesamt 35 Menschen mit seelischen Erkrankungen ein familiäres Zuhause. Ein guter Grund, einen Blick zurück zu werfen.

Umzug einer kompletten Station

„Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen wurden damals eher weggesperrt und verwahrt als adäquat behandelt“, erinnert sich Herbert Isken, Geschäftsführer der Reha GmbH. „Viele Betroffene lebten dauerhaft in Kliniken, häufig in großen Schlafsälen ohne jegliche Privatsphäre. Eine soziale Rehabilitation fand praktisch nicht statt.“ Die meisten von ihnen litten neben ihrer ursprünglichen Erkrankung noch an zusätzlichen Störungen, hervorgerufen durch Hospitalismus. Mit zunächst ehrenamtlichem Engagement kümmerte sich der Förderkreis um Langzeitpatienten der Klinik. 1983 zog dann eine komplette Station aus der LWL-Klinik in die erste Wohnstätte des Vereins an der Lengericher Bergstraße. Fünf Jahre später folgten weitere 15 Patienten, die eine umgebaute Villa an der Rahestraße bezogen. 1993 schließlich richtete der Verein ein Haus für sieben Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen ebenfalls an der Bergstraße ein.

Antje Simkes, Hausleiterin in der Wohnstätte Rahestraße, ist von Beginn an dabei: „Die damaligen Bewohner hatten alle viele Jahre in Kliniken gelebt.  Es gab oft Streit unter den Bewohnern, viele hatten Probleme mit Agressionen“, erinnert sich die 55-jährige Sozialpädagogin. „In den psychiatrischen Kliniken ging es ja ganz anders zu früher. Pädagogische Maßnahmen liefen vor allem über Strafe, manchmal auch über körperliche Sanktionen.“ Antje Simkes und ihre Kollegen brauchten mehrere Jahren, um die erworbenen Verhaltensauffälligkeiten der Bewohner erfolgreich abzubauen.

Leben wie in einer Großfamilie: 15 Bewohner zwischen 20 und 88 Jahren

Wer heute die große Villa an der Rahestraße betritt, der bemerkt von den Schwierigkeiten der Anfangsjahre nichts mehr. Es geht zu wie in einer Großfamilie, allerdings wahrscheinlich etwas entspannter. Die 65-jährige Rita steht am Wohnzimmertisch und faltet Wäsche während Christoph die Spülmaschine ausräumt. Matthias bereitet sich gerade eine kleine Zwischenmahlzeit zu und Uli schaut eine Popsendung. Die Musik ist ziemlich laut, aber das stört hier niemanden. Die Jüngeren haben sich ohnehin verzogen. Rene sitzt in seinem Zimmer vor dem Laptop – wie das 20-Jährige ebenso machen. Zwei Räume weiter ist Silvia in ein Buch vertieft. Die meisten von ihnen waren heute schon arbeiten – in einer der Einrichtungen der Ledder Werkstätten. 15 Bewohner im Alter von 20 bis 88 Jahren leben heute in der Wohnstätte zusammen. Und sie fühlen sich offensichtlich wohl hier und verstehen sich gut. In dem riesigen Wohnzimmer wird viel gelacht und gescherzt.

Stärken fördern, individuelle Perspektiven entwickeln

Die 32-jährige Silvia ist vor fünf Jahren in die alte Villa an der Rahestraße gezogen und es gefällt ihr hier besser als zuhause. „Alle sind immer so nett“, sagt sie. Matthias, der vor einem Jahr dazu gekommen ist, sieht das genauso: „Wir haben hier eine so schöne Atmosphäre. Und wir unternehmen viel zusammen.“ Aktiv sein Leben gestalten entsprechend den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen – dazu ermutigen und befähigen die Mitarbeiter die Bewohner. „Wir sehen nicht die ganze Zeit auf die Krankheit der Einzelnen, sondern auf ihre individuellen Fähigkeiten“, berichtet Antje Simkes. „Und wir ermutigen sie, mit diesen Fähigkeiten eine eigene Lebensperspektive zu entwickeln.“ Christoph, Matthias und einige andere gehen regelmäßig zum Sport. Silvia hat ihren Spaß am Shoppen entdeckt. Außerdem geht sie gerne tanzen, wie andere junge Frauen auch. Rene, der fit am Computer ist, macht gerade eine Ausbildung bei den Ledder Werkstätten.

Neue Herausforderungen

Seit der Gründung der Wohnstätten  hat sich die Psychiatrie glücklicherweise stark geändert und damit auch die Herausforderungen für die Mitarbeiter. Die Bewohner kämen heute meistens nicht mehr aus psychiatrischen Kliniken, sondern aus den Elternhäusern, berichtet Antje Simkes. Häufig seien sie sehr behütet aufgewachsen. In der Wohnstätte lernen sie dann mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu entwickeln. „ Es ist gut gemeint, aber leider kümmern sich viele Eltern so lange um ihre behinderten Kinder bis sie selbst erkranken oder versterben.“ Zu dem erforderlichen Umzug in eine stationäre Einrichtung käme dann noch der schwere Verlust. Besser sei es, den Umzug rechtzeitig vorzubereiten und familiär zu begleiten, solange die Eltern dies noch könnten.

Auch Ulrich ist nach dem Tod seiner Eltern vor drei Jahren in die Wohnstätte gezogen. Seine Geschwister hatten den Platz für ihn ausgesucht. Und damit ist der 53-Jährige sehr zufrieden: „Hier ist es gut. Das haben meine Geschwister richtig gemacht.“

Zwei Frauen sitzen an einer Kasse, im Hintergrund stehen drei weitere und fast alle lachen in die Kamera. Der Raum ist geschmückt mit selbstgerechter Advents- und Weihnachtsdekoration. 19 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Volles Haus in der Villa

Volles Haus: Herbstbasar schon Geheimtipp

Sehr viele Besucher und ausgezeichnete Stimmung – so lautet das Resümee des diesjährigen Tages der offenen Tür in der Villa. Zum 7. Mal hatte die Tagesstätte alle Interessierten zum Herbstbasar eingeladen. Mittlerweile ist die jährliche Veranstaltung für etliche Lengericher zum Geheimtipp avanciert.

Schon bevor die Tagesstätte um 11:00 Uhr öffnete, standen die ersten Besucher vor der Tür. Einige sind bereits Stammgäste und jedes Jahr dabei. Sie freuen sich nicht nur über die große Auswahl an ausgefallener Weihnachtsdekoration und liebevoll gestalteten Accessoires, die zum Verkauf stehen. Nach eigenen Angaben fühlen sie sich einfach sehr wohl in dem großen unter Denkmalschutz stehenden Haus. „Bei Ihnen ist es immer so schön und gemütlich“, hörten die Mitarbeiter nicht nur einmal von ihren Gästen.

An den letzten Tagen vor dem Basar herrscht in der Villa Ausnahmezustand. Und auch am eigentlichen Tag der offenen Tür müssen alle mit anpacken. „Unsere Nutzer waren total motiviert in diesem Jahr und haben sich sehr engagiert“, berichtet Tagesstätten-Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe. Da ist die tolle Resonanz in der Bevölkerung natürlich eine schöne Belohnung.

Großes Interesse an Informationen über Angebote

Vier Frauen und ein Mann haben sich hinter einem Kuchenbuffet aufgestellt und lachen in die Kamera.Gemeinsam ein besonders Ereignis vorbereiten und durchführen, den Dialog zwischen den Tagesstätten-Nutzern und der Bevölkerung anstoßen – die Veranstaltung hat viele Effekte. Nicht zuletzt ist sie aber auch eine hervorragende Möglichkeit, sich unverbindlich ein Bild vom tagestrukturierenden Angebot der Reha GmbH zu machen. „In diesem Jahr haben viele Gäste nach Flyern und Infomaterial gefragt“, sagt Bärbel Brengelmann-Teepe. Darüber hinaus habe sie mit interessierten Angehörigen auch zwei Beratungsgespräche geführt.

Die Einnahmen aus den Verkäufen von Selbstgebasteltem und -gemachtem, Kuchen und Suppe werden wie immer für eine besondere Anschaffung der Villa verwendet. Was das in diesem Jahr sein wird – darüber wird bald die Vollversammlung der Tagesstätte entscheiden.

Aufnahme von einem Weihnachtsmarktstand außen vor der Villa. Vor dem Stand stehen zwei Frauen und ein kleines Kind sowie ein Mann der sich umdreht und in die Kamera lacht.  Blick in einen Raum mit Holztischen und Bänken, an denen Männer und Frauen sitzen und sich unterhalten.

Im Vordergrund stehen der Psychiatriekoordinator sowie die beiden Geschäftsführer der Reha GmbH, im Hintergrund sind der Besprechungsraum sowie einige der leitenden Mitarbeiter zu sehen. 16 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles / Blog

Psychiatriekoordinator zu Gast

Angebote im Altkreis kennenlernen

Über die Arbeit der Reha GmbH informierte sich in dieser Woche der Psychiatrie- und Suchtkoordinator des Kreises Steinfurt Frank Winter. Gemeinsam mit den Leitern der verschiedenen Angebotsbausteine vermittelten die beiden Geschäftsführer Klaus Hahn und Herbert Isken dem Gast ein detailliertes Bild der Einrichtung mit knapp 100 Mitarbeitern. Zudem diskutierte die Gesprächsrunde über aktuelle Herausforderungen der sozialpsychiatrischen Arbeit.

Frank Winter, der auch Leiter der Sozialen Dienstes des Kreises Steinfurt ist, hat die Psychiatriekoordination im Kreisgebiet Anfang dieses Jahres übernommen. Der Sozialpädagoge besitzt selbst jahrelange Erfahrungen in der Arbeit mit psychischen erkrankten Menschen. Da er hier vor allem im westlichen Kreis Steinfurt aktiv war, möchte er nun die Hilfsangebote im Altkreis Tecklenburg näher kennenlernen. Von der breiten Angebotspalette der Reha GmbH zeigte sich Frank Winter beeindruckt.

Mehr Angehörigenarbeit auch im stationären Bereich

Bei der Vorstellung der einzelnen Hilfsangebote wurde immer wieder deutlich, wie sich die Anforderungen seit den Anfängen der Reha GmbH in den frühen 1980er Jahre geändert haben. Waren beispielsweise die ersten Bewohner der drei Wohnstätten für Behinderte noch ausnahmslos ehemalige Klinikpatienten, kommen Neuzugänge heute meistens aus ihren Familien. „Leider häufig zu spät“, wie Antje Simkes, Leiterin der Wohnstätte Rahestraße anmerkte. „Viele Eltern kümmern sich so lange um ihre behinderten Kinder bis sie selbst erkranken oder versterben.“ Zu dem erforderlichen Umzug in eine stationäre Einrichtung käme dann noch der schwere Verlust. Besser sei es, den Auszug der erwachsenen Kinder in eine Wohngruppe rechtzeitig vorzubereiten und durch die Familie zu begleiten. In jedem Fall sei heute mehr Angehörigenarbeit zu leisten, ergänzte Ralf Kunkemöller.

Neue Herausforderungen durch junge Klienten

In der ambulanten sozialpsychiatrischen Arbeit ergeben sich insbesondere durch junge Menschen mit psychischen Erkrankungen vielfältige neue Herausforderungen. Die Reha GmbH hat darauf mit unterschiedlichen Maßnahmen reagiert. So hat die Tagesstätte „Die Villa“ spezielle Angebote für Klienten unter 30 Jahren entwickelt, die beispielsweise auch bei ihrer Lebensplanung andere Unterstützung benötigen als ältere Menschen. Auch die Mitarbeiter im Ambulant Betreuten Wohnen begleiten junge Klienten immer häufiger bei der Erreichung von Schul- oder Ausbildungsabschluss. Hier sei eine stärkere pädagogische Unterstützung sowie eine andere Methodik erforderlich, betonte Herbert Isken. Er wies auch darauf hin, dass die Reha GmbH schon seit Jahren mit der Evangelischen Jugendhilfe kooperiere und diese Zusammenarbeit zukünftig weiter intensivieren wolle.

Versorgungslücken erkennen und rechtzeitig schließen

Derzeit entwickelt die Reha GmbH darüber hinaus ein neues Projekt für die intensive Begleitung junger psychisch kranker Menschen im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens, wie Klaus Hahn ergänzte. Dieses Projekt setzt an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie sowie der Jugendhilfe an. In ihrem über 30-jährigen Bestehen war die Reha GmbH stets bemüht, Versorgungslücken zu erkennen und durch passgenaue Angebote zu schließen. Dies ist auch Frank Winter ein wichtiges Anliegen: „Ich sehe es auch als meine Aufgabe als Psychiatriekoordinator, die Einrichtungen im Kreis zu unterstützen, wenn sie mit neuen oder modifizierten Angeboten Versorgungslücken schließen möchten.“

Enge Zusammenarbeit vereinbart

Zudem versteht sich Frank Winter als Moderator zwischen den einzelnen Einrichtungen und den Kostenträgern. Bei auftretenden Problemen oder Fragen stehe er sehr gerne zur Verfügung, betonte der Psychiatriekoordinator. Bei dem abschließenden Gespräch mit der Geschäftsführung sprachen sich Klaus Hahn und Frank Winter erneut für eine enge Zusammenarbeit aus. „Die Koordination und Kooperation der verschiedenen Einrichtungen und Akteure auf lokaler und regionaler Ebene ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche sozialpsychiatrische Arbeit“, betonte Klaus Hahn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick in einen großen Raum, in dem entlang der Wände und an einem langen Tisch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen und einem nicht im Bild befindlichen Vortragenden zuhören. 13 Nov 2018

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Aktuelles

Fachtag: QM in Tagesstätten

QM in Tagesstätten – Fachtag für 60 Mitarbeitende aus dem Münsterland

Zum Thema Qualitätsmanagement in Tagesstätten tauschten sich jetzt  Mitarbeiter der „Villa‘“ mit rund 60 Kollegen aus. Anlass war ein Fachtag des Arbeitskreises „Tagesstätten im Münsterland“, bei dem die Beteiligten zu dem Fazit kamen: QM ist eine lohnende Investition, von der alle Beteiligten profitieren können.

Die Tagesstätte der Reha GmbH organisierte das Treffen gemeinsam mit den Kollegen der Caritas in Rheine, wo das Treffen auch stattfand. Elf tagesstrukturierende Einrichtungen für psychisch kranke oder behinderte Menschen aus dem Münsterland haben sich in dem Arbeitskreis zusammengeschlossen. Hier kommen regelmäßig die Leiterinnen und Leiter aus Ahlen, Coesfeld, Dülmen, Gronau, Lengerich, Münster und Münster-Gremmendorf, Rhede, Rheine, Steinfurt und Velen zusammen. Darüber hinaus veranstaltet der Arbeitskreis  „Fachtage“, bei denen sich alle Mitarbeitenden austauschen und fortbilden können.

Mehr Transparenz für Nutzer und Kostenträger

Mit einem Vortrag über verschiedene QM-Modelle eröffnete die Villa-Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe die Veranstaltung. Dabei ging sie auf das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001, das Excellenz-Modell nach der „European Foundation for Quality Management“ – EFQM sowie das branchenspezifische und leitzielorientierte System ProPsychiatrieQualität (PPQ) ein. Im Anschluss ergänzte Heike Schulz, Leiterin der Caritas-Tagesstätte der Gemeindepsychiatrischen Dienste in Rheine, die eher theoretischen Ausführungen um praktische Beispiele. Beide Leiterinnen arbeiten in ihren Einrichtungen mit unterschiedlichen QM-Systemen. So konnten sie in der anschließenden Diskussion eigene Praxiserfahrungen einbringen. „Der besondere Nutzen vom QM ist neben der Verbesserung der Dienstleistungsqualität eine höhere Transparenz für Nutzer und Kostenträger“, fasst Bärbel Brengelmann-Teepe ihre Erfahrungen zusammen. „Dadurch entsteht eine wertvolle Vertrauensbasis zwischen allen Beteiligten.“

Mini-Workshops für die praktische Arbeit

Der Nachmittag des „Fachtags“ stand ganz im Zeichen der praktischen Arbeit mit den Tagesstätten-Nutzern. In Mini-Workshops stellten Mitarbeiter aus Rheine und Lengerich pädagogische Konzepte für die Projektarbeit zu den Themen Selbstbehauptung, Kreativangebote, Singen und Improtheater vor. Die Leittexte für die Kreativangebote von Andrea Breitenfeld und Hendrik Rahe aus der „Villa“ können sich Interessierte in unserem Service-Bereich herunterladen.

 

 

Vier Frauen sitzen an einem Tisch und halten lächelnd verschiedene Handarbeiten hoch. Vor ihnen auf dem Tisch liegen gehäkelte Stofftiere, Selbstgerechtes und Bastelutensilien. 12 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

7. Herbstbasar in der „Villa“

Ganz besonderes Angebot bei Herbstbasar

Die Vorbereitungen laufen schon seit Wochen: Im ganzen Haus wird gewerkelt, genäht und gebastelt. Am 18. November öffnet die Tagesstätte „Die Villa“ dann bereits zum siebten Mal ihre Türen und lädt alle Interessierten zum Herbstbasar ein. In diesem Jahr mit einem ganz besonderen Angebot. Erstmalig gibt es neben ausgefallenen Adventsdekorationen und ungewöhnlichen Accessoires auch in Flaschen abgefüllten Glühwein und Handcremes – alles mit viel Liebe zum Detail von den Tagesstätten-Besuchern selbst hergestellt.

Tag der offenen Tür Baustein für gesellschaftliche Teilhabe

Aus hellem Holz hergestellter Weihnachtsbaum insbesondere mit roter Dekoration geschmückt steht im Eingangsbereich der Villa vor einem hohen Fenster.20 Frauen und Männer mit psychischen Erkrankungen kann die Einrichtung der  Lengericher Reha GmbH für Sozialpsychiatrie aufnehmen, knapp die Hälfte  von ihnen ist jünger als 30 Jahre. Neben einer verlässlichen Tagesstruktur bietet „Die Villa“ individuelle Hilfsangebote, um nach einer psychischen Krise wieder Fuß zu fassen. Dabei unterstützt das vierköpfige Mitarbeiterteam die Klienten bei einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung mit gesellschaftlicher Teilhabe. „Dafür ist der Tag der offenen Tür ein Baustein von vielen“, erklärt Tagesstättenleiterin Bärbel Brengelmann-Teepe. „Wir möchten die interessierte Bevölkerung einladen, unsere Villa, das Angebot, Mitarbeiter und Besucher kennenzulernen. Gleichzeitig ist es für unsere Besucher ganz wichtig, dass wir hier nicht abgeschottet, sondern mitten in der Gesellschaft arbeiten.“

Die meisten Besucher der Villa freuen sich schon auf den Tag der offenen Tür. Und sie sind stolz darauf, die Ergebnisse von wochenlanger Arbeit präsentieren zu können. Dazu haben sie auch allen Grund. Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich das Angebot wieder durch kreative Ideen und gute Ausführung aus. Bei vielen Lengerichern ist der Basar in der Villa schon ein Geheimtipp. Das reichhaltige Kuchenbuffet tut ein Übriges dazu. Die Tagesstätte, Im Hook 13, ist am Sonntag, 18. November, von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Gebastelter Weihnachtsbaum aus Birkenästen und grüner Wolle sowie kleinen Holzperlen als Schmuck.Stark abstrahierte Engelsfiguren aus Ästen, Kugeln und goldenem Engelshaar gefertigt, stehen vor einem gold umrandeten Spiegel.

Spende für Reittherapie: Die Spender von der Firma ESM stehen mit der Pferdeführerin und der Reittherapeutin neben einem braun-weißen Pferd, auf dem eine junge Frau sitzt und lachen in die Kamera. Die Gruppe steht auf einem Sandreitplatz vor dem Herbstwald. 06 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Spende für Reittherapie

Bei der Reittherapie neue Stärken entwickeln

Auf dem Pferderücken lebt Patrizia sichtbar auf. Die junge Frau, die eine geistige Behinderung hat, profitiert stark vom therapeutischen Reiten. Dank einer Spende der Firma ESM Elektroservice- und Montage in Georgsmarienhütte kann sie nun zwei Jahre lang einmal wöchentlich zur Reittherapie gehen statt wie bisher alle zwei Wochen.

Behutsam streicht Patrizia mit der Bürste über Wallys Fell. Schwer zu sagen, wer das mehr genießt: der gutmütige Pinto-Wallach oder die zierliche junge Frau. In jedem Fall herrscht zwischen den beiden bestes Einvernehmen. Und das ist beim therapeutischen Reiten besonders wichtig. Die 30-Jährige hat von Geburt an eine geistige Behinderung bei einem Down-Syndrom, wie Ralf Kunkemöller berichtet. Der Sozialarbeiter leitet eine von drei Wohnstätten für Behinderte der Reha GmbH für Sozialpsychiatrie in Lengerich. Hier lebt Patrizia seit gut drei Jahren. Und ungefähr genauso lange geht sie auch zur Reittherapie bei Silke Kleinheider in Lienen. „Sowohl die Pferdepflege als auch das Reiten selbst haben sich in dieser Zeit ganz toll entwickelt“, freut sich die Therapeutin. „Vor allem auch die eher schwierigen feinmotorischen Aufgaben erledigt Patrizia richtig gut.“  

Mit einer Aufstiegshilfe geht‘s nun aufs Pferd. Der Reitplatz liegt vor der malerischen Kulisse des herbstlich bunt gefärbten Teutoburger Waldes. Der interessiert die Reiterin im Moment allerdings herzlich wenig. Sie konzentriert sich ganz auf ihr Pferd und Silke Kleinheiders Anleitungen. Seitlich oder rückwärts auf Wallys breitem Rücken sitzen – für die junge Frau alles kein Problem. Am meisten Vergnügen bereiten ihr aber die Runden im flotten Trab. Patrizia, die nicht sprechen kann, strahlt über das ganze Gesicht. Es ist auch für Außenstehende offensichtlich, wie gut ihr diese Reitstunden tun.

Reittherapie fördert auch Teilhabe

An einem Abend hat dies auch Silke Kleinheiders Mann Andreas miterlebt, der mit einem Partner die Firma ESM Elektroservice und Montage in Georgsmarienhütte betreibt. Die erfolgreiche Therapiestunde hatte den Freizeitreiter so beeindruckt, dass er am nächsten Tag bei der Arbeit davon berichtete. Der Funke der Begeisterung sprang sofort über. Die kaufmännische Mitarbeiterin Heidi Karasu schlug vor, Patrizias Reittherapie finanziell zu unterstützen. „Wir spenden ja immer einen Teil des Unternehmensumsatzes für einen guten Zweck“, erklärt Heidi Karasu. „Meistens für Sportvereine, Schulen oder Jugendgruppen.“ Erstmalig profitiere nun eine Einzelperson von der Unternehmensspende und zwar in Höhe von genau 936 Euro.

Heidi Karasu und Andreas Kleinheider finden es gut, direkt mitzuerleben, wie viel Gutes ihre Spende bewirkt. Und das auch noch langfristig. Denn Patrizia kann nun zwei Jahre lang doppelt so häufig zur Reittherapie gehen wie bisher. Die anderen Stunden bezahlt ihre Mutter, Mitarbeiter der Wohnstätte bringen sie zur Therapie nach Lienen und wieder zurück. Auch Ralf Kunkemöller und seine Kollegen begrüßen die Unterstützung sehr: „Patrizia profitiert stark von der Reittherapie. Sie spürt ihren eigenen Körper, schult bestimmte Fertigkeiten und hat Freude daran. Außerdem fördern regelmäßige Aktivitäten außerhalb unserer Einrichtung ihre gesellschaftliche Teilhabe. Und das ist uns besonders wichtig.“

Blick in eine große Halle bei der Regionaltagung: im Vordergrund sind sitzende Menschen zu sehen die in Richtung Podium schauen, auf dem eine Frau und ein Mann stehen. 27 Sep 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

GPV-Regionaltagung zur Teilhabe

GPV-Regionaltagung: Teilhabe am Arbeitsmarkt

„Perspektive – Mensch – Arbeit. Neue Chancen und Herausforderungen für Arbeitgeber*innen und Menschen mit Handicap“. Unter diesem Titel veranstaltete der Gemeindespsychiatrische Verbund (GPV) im Kreis Steinfurt seine 8. Regionaltagung. Die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie war als Mitgründerin des Netzwerkes federführend an dem Meeting beteiligt.

„Wir erhalten immer häufiger Anfragen aus der Wirtschaft, die junge Menschen für berufliche Ausbildungen suchen“, berichtete Klaus Hahn, Geschäftsführer der Reha GmbH, in seinem Grußwort. „Das hat schließlich den Impuls für unser heutiges Tagungsthema gegeben.“ Rund 200 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung des GPV in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Ein buntgemischtes Auditorium, das sich aus Fachpublikum, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Vertretern aus Wirtschaft und Kommunen sowie weiteren Interessierten zusammensetzte. Sie alle beschäftigten sich während der GPV-Regionaltagung mit der Frage, wie Menschen mit Vermittlungshemmnissen erfolgreich in den boomenden Arbeitsmarkt integriert werden können. Denn obwohl die deutsche Wirtschaft sich auf stetigem Wachstumskurs befindet, ist es für schwerbehinderte Menschen insbesondere auch mit psychischen Erkrankungen nach wie vor schwer, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden.

Gemeinsam neue Konzepte entwickeln

Welche Relevanz das Thema hat, machte auch Karl Josef Laumann, Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, in seinem Grußwort deutlich. Der Schirmherr der 8. Regionaltagung forderte unter anderem die öffentliche Hand auf, bei der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen mit gutem Beispiel voran zu gehen. In insgesamt vier Vorträgen sowie einer Podiumsdiskussion wurde das Thema unter ganz verschiedenen Aspekten beleuchtet. Die heilpädagogischen und rechtlichen Perspektiven kamen ebenso zu Wort wie die Wünsche der Wirtschaft und politische Strategien in NRW. Dabei waren die Chancen und Risiken des Bundesteilhabegesetzes ein wichtiges Thema.

Sowohl die fundierten Fachvorträge als auch die angeregten Diskussionen auf dem Podium und zwischen den Teilnehmern kamen sehr gut an. „Wir werden das Thema in jedem Fall weiterverfolgen“, resümiert Klaus Hahn. „Gemeinsam mit den Akteuren in der Region möchten wir Konzepte entwickeln, um die Teilhabe psychisch erkrankter Menschen im beruflichen Leben weiter voran zu bringen. Dafür möchten wir auch den Dialog mit der Wirtschaft intensivieren.“

Die Präsentationen zu den vier Fachvorträgen stehen zum Download bereit auf unserer Service-Seite 

Blick über sitzen Menschen auf ein mit fünf Männern und einer Frau besetztes Podium.

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