21 Jan 2022

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Wir suchen zwei neue Mitbewohner

Freie Plätze in den Wohnstätten

Unsere Wohnstätten für erwachsene Frauen und Männer mit psychischen oder geistigen sowie Mehrfachbehinderungen in Lengerich haben drei Wohnplätze zu vergeben. Ein Platz für je eine Mitbewohnerin wartet in der Wohnstätte Rahestraße und in der Bergstraße. In der Schillerstraße ist ein Wohnplatz für eine Mitbewohnerin oder einen Mitbewohner frei.

Was wir bieten

Wir bieten ein familiäres Zuhause unter Beachtung der Individualität und der Privatsphäre jedes Einzelnen. Unsere Betreuerinnen und Betreuer sind verlässliche Bezugspersonen und da, wann immer es nötig ist.

Was sagen die Bewohnerinnen und Bewohner?

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätten haben sich Gedanken gemacht, was die neue Mitbewohnerin erwartet und berichten aus ihrer Sicht über das Leben in der Gemeinschaft:

„Wenn du nicht alleine leben kannst, Unterstützung benötigst und endlich mal von zu Hause ausziehen möchtest, dann suchen wir dich. Warum solltest du bei uns einziehen? Wir haben viel Platz in unserer schönen alten Villa der Wohnstätte Rahestraße oder in der Bergstraße. Wir unternehmen viel zusammen. Je nach dem worauf wir Lust haben, besuchen wir Kinos oder den Zoo. Auch Freizeiten kommen nicht zu kurz: Letztes Jahr waren wir auf Mallorca und in Bensersiel. Unser Anliegen ist es aber auch, dass wir gemeinsam lernen, den Alltag selbstständiger zu bewältigen. Mit Unterstützung unser Betreuerinnen und Betreuer übernehme wir Schritt für Schritt mehr Aufgaben und erledigen bereits viele Dinge eigenständig. Melde dich. Wir würden uns freuen, dich kennen zu lernen.“

Hier geht es zu weiteren Informationen

Neugierig geworden? Weitere Informationen zu unseren Wohnstätten finden Sie hier. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Katharina Hegge (Fachliche Leitung) unter 05481/944925 oder E-Mail: k.Hegge@reha-gmbh-lengerich.de

Diese Eigenschaften wünschen sich die Wohnstätten-Bewohner von den neuen Mitbewohnern.

 

Sozialpädagoge Jörg Achterberg vor dem Café Regenbogen. 04 Jan 2022

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Ein offenes Ohr für alle

Café Regenbogen gibt Halt

Stephan H. (55)* und Thomas N. (55)* besuchen seit vielen Jahren die Kontakt- und Beratungsstelle Café Regenbogen der Reha GmbH für Sozialpsychiatrie in der Bahnhofstraße 34 in Lengerich. Beide sind psychisch erkrankt und haben sich dank vieler Hilfsangebote ins Leben zurückgekämpft. Viele Jahre haben sie versucht, den Erwartungen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld gerecht zu werden und ihre psychischen Probleme zu verstecken. In beiden Fällen führte das zu Depressionen, Zusammenbrüchen und Aufenthalten in Kliniken. Obwohl sowohl Stephan als auch Thomas wieder ein „normales“ eigenständiges Leben führen, ist die Corona-Pandemie für sie eine besondere Herausforderung. „Das Leben ist deutlich eingeschränkt und es fehlen mir die Möglichkeiten, seelische Schwankungen auszugleichen“, beschreibt Stephan die Situation.

Überproportionale Belastung durch Corona

Die Studie „Deutschland-Barometer Depression“ bestätigt, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung durch die Pandemie überproportional belastet sind. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha GmbH Lengerich alles daran, ihre Klientinnen und Klienten wie gewohnt zu begleiten. Das Café Regenbogen als Betreuungseinrichtung konnte durchgehend unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln offen bleiben. „Die Situation wäre für uns deutlich schlechter, wenn wir nicht die Möglichkeit hätten, uns hier im Café Regenbogen zu treffen und auszutauschen“, so Thomas. In guten Phasen treffe er sich gerne mit anderen Menschen, aber es gebe Zeiten, wo das Regenbogen eine wichtige Anlaufstelle sei. „Ich schätze dieses Angebot sehr. Dadurch habe ich eine Art Rückversicherung und weiß, dass ich in Krisen nicht alleine bin“, betont Thomas.

Mehr Toleranz erwünscht

Sowohl Thomas als auch Stephan wünschen sich mehr Toleranz und Verständnis für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Im Gegensatz zu somatischen Erkrankungen werden unsere psychischen Probleme von den wenigsten verstanden und akzeptiert,“ berichtet Stephan. „Es ist einfach schwer zu erklären, was bei einem im Kopf vorgeht.“ Beide haben sich dennoch dazu entschlossen, in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld offen mit der Situation umzugehen. Nur so könne man auch die nötige Toleranz von der Gesellschaft einfordern und generell etwas ändern.

Schnell Hilfe in Anspruch nehmen

„Seelische Probleme betreffen viele Menschen und dürfen kein Tabuthema sein“, bekräftigt der Sozialpädagoge Jörg Achterberg, Leiter des Café Regenbogen. Deshalb sei das Café als Treffpunkt für Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen und als Beratungsstelle ein wichtiges Angebot in der Region, besonders während der schwierigen Pandemielage. Betroffene oder Angehörige finden hier unbürokratische und schnelle Hilfe – ohne Terminvergabe und lange Wartezeiten. „Wir können nur appellieren, bei psychischen Krisen rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und mögliche Scham abzulegen. Wir haben hier für alle ein offenes Ohr und können an entsprechende Hilfeeinrichtungen weitervermitteln,“ so der dringende Appell von Achterberg.

Interessierte erreichen das Café Regenbogen unter Telefonnummer: 05481/5128 oder E-Mail: kub@reha-gmbh-lengerich.de.

* Die Namen der Klienten sind geändert und uns bekannt.

10 Dez 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Aus alt mach neu!

Selber machen statt kaufen

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte in der Rahestraße haben den Spaß am selber machen entdeckt. Eine Woche lang verschönerten sie gemeinsam das ältere Mobiliar im Wohn- und im Esszimmer ihres Zuhause. So bekam die Vitrine einen frischen Anstrich und die Fernsehkommode eine neue Lasur. Die Sitzkissen erhielten einen selbst genähten bunt geblümten Bezug und passend dazu schmücken neue Läufer die Tische.

Kreativität ausleben

Alle Bewohner haben im Vorfeld gemeinsam genau überlegt, wie sie ihr Zuhause wohnlicher gestalten wollen. Sie alle haben mit angepackt, gestrichen sowie genäht und sich über die schnell sichtbaren Erfolge gefreut. Zu Recht ist die Hausgemeinschaft sehr stolz auf ihr kreatives Potenzial und handwerkliches Geschick. „Uns war es wichtig, gemeinsam zu erleben, dass aus alten und gebrauchten Sachen, schöne neue Dinge entstehen können“, so Jana Schulte, Leiterin den Wohnheims in der Rahestraße. Es sei für alle ein schönes Gefühl gewesen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und das Zuhause aktiv zu verschönern.

Selbermachen im Trend

DIY ist die Abkürzung für „Do it yourself“ und bedeutet „Mach es selbst“. Das Selbermachen ist ein gesellschaftlicher Trend und spiegelt eine Lebenseinstellung wider. Dabei geht es darum, sein Umfeld und damit auch sein Leben aktiv und individuell zu gestalten. Und sind diese handgefertigten umgestalteten Stücke nicht viel schöner, als gekaufte Dinge aus dem Regal? Die Antwort findet man in der Bildergalerie. Die Begeisterung in den Gesichtern spricht für sich.

 

Handgemachte Geschenke werden in der Tagesstätte angeboten 26 Nov 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Weihnachstbasar der Tagesstätte

Die Klientinnen und Klienten der Tagessätte „Die Villa“ haben in den vergangen Wochen fleißig gebastelt und gehandwerkt. Mit viel Liebe und Blick fürs Detail sind dabei selbstgemachte Briefumschläge und Karten, Sonnenfänger, Vogelhäuser, Weihnachtsengel sowie kleine Täschchen entstanden. Die Täschchen sind aus Tetrapacks gefertigt und ein schönes Beispiel dafür, wie aus scheinbar nutzlosem Abfall ansprechende Produkte entstehen können.

An einem Verkaufsstand im Garten der Tagesstätte bieten die Klientinnen und Klienten die geschmackvollen Handwerks- und Bastelarbeiten ab dem 29. November zum Kauf an. Wer also für die Adventszeit noch Bedarf an stilvoller Dekoration hat oder nach besonderen Weihnachtsgeschenken sucht, ist bei dem Outdoor-Weihnachtsbasar genau richtig. „Wir freuen uns über jeden, der unseren kleinen Weihnachtsbasar besucht,“ sagt Kirsten Riering, Leiterin der Tagesstätte. Es seien auch alle diejenigen eingeladen, die einfach nur mal gucken und sich austauschen möchten.

Öffnungszeiten

Ab Montag, dem 29. 11. bis Freitag, dem 3. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr und außerdem Montag, Dienstag und Mittwoch von 13:00 bis 15:00 Uhr.

12 Okt 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Grüne Schleife als Zeichen der Toleranz

Der 10. Oktober ist der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Anlässlich dieses Tages werben der Geschäftsführer Klaus Hahn und die Fachliche Leiterin Katharina Hegge der Reha GmbH Lengerich sowie Jürgen Frommer und Rainer Wyrobek als Betroffene für mehr Toleranz für psychisch Erkrankte. Um dies auch nach außen hin sichtbar zu machen, tragen sie die Grüne Schleife. Sie ist das internationale Symbol für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht.

Zeichen für Akzeptanz setzen

„Fast jeder Dritte erkrankt hier in Deutschland im Zeitraum eines Jahres an einer psychischen Erkrankung,“ erläutert Hahn den Hintergrund. „Aus diesem Grund hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit die Initiative Grüne Schleife ins Leben gerufen. Jeder, der die Grüne Schleife trägt, setzt ein Zeichen für Akzeptanz und gegen Ausgrenzung!“

Das Leben selber in die Hand nehmen

Jürgen Frommer (67) und Rainer Wyrobek (62) haben sich schon vor langer Zeit entschieden, zu ihrer psychischen Erkrankung zu stehen und offen damit umzugehen. Beide freuen sich, dass sie sich ein gutes Leben aufbauen konnten, sowohl beruflich als auch privat. „In akuten Krankheitsphasen habe ich nicht geglaubt, dass ich einmal so ein schönes Leben haben werde“, so Wyrobek. Um auch anderen Betroffenen die Gelegenheit zu geben, sich in einem vertrauten Kreis auszutauschen, leiten die beiden Freunde seit 2009 eine Selbsthilfegruppe in Eigenregie. Hervorgegangen ist sie aus einer Kontaktgruppe des Amtes für Soziale Dienste des Kreises Steinfurt. Alle vierzehn Tage trifft sich die Gruppe in den Räumen oder im Garten der Reha GmbH Lengerich. „Wir sind ein bisschen stolz darauf, dass wir die Gruppe über so viele Jahre am Leben halten konnten,“ so Frommer. Nun gehe es darum, dass jüngere Menschen der Gruppe auch langfristig eine Perspektive gäben. Daher freuen sich Wyrobek und Frommer über neue Interessierte für die Selbsthilfegruppe.

Individuelle Hilfsangebote

Es gelingt jedoch nicht jedem, der von einer psychisch Erkrankung betroffen ist, sich ein stabiles Leben aufzubauen. Viele Betroffene müssen sich jeden Tag aufs Neue den Herausforderungen des Alltags stellen. Die Reha GmbH hilft mit ihren Angeboten, die Lebensqualität psychisch kranker oder behinderter Menschen nachhaltig zu verbessern. 

01 Okt 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Therapieboxen stärkt Selbstvertrauen

Boxen für die seelische Gesundheit

Anhand der Atemfrequenz hört man, dass das Training anstrengender ist als es aussieht. Silvia* setzt gezielte Boxschläge auf die Schlagpolster ihres Boxpartners. Seit fast zwei Jahren boxt Silvia unter Anleitung des Ergotherapeuten und therapeutischen BoxCoaches Michael Schulte-Laggenbeck. Die Trainingsstunden dienen jedoch nicht primär der körperlichen Fitness, sondern der seelischen Gesundheit. Silvia ist Klientin des Ambulant Betreuten Wohnens der Reha GmbH Lengerich und findet durch das therapeutische Boxen psychische Stabilität.

Positive Körperwahrnehmung

Michael Schulte-Laggenbeck bietet diese besondere Therapieform in der Ergotherapiepraxis der Reha GmbH an. Das Therapieboxen unterscheidet sich vom Kampfsport insofern, dass das eigene Wahrnehmen und Erleben im Vordergrund stehen. Die Übenden entladen ihren Frust und Stress gezielt beim Schattenboxen, beim Training mit dem Sandsack oder einem Partner. Der achtsame und respektvolle Umgang miteinander ist dabei ein wichtiger Aspekt. „Viele Klientinnen und Klienten nehmen ihren Körper durch das therapeutische Boxen positiv wahr. Sie bauen so Anspannungen ab, Ängste können reduziert und stressige Situationen im Alltag besser bewältigt werden,“ beschreibt Schulte-Laggenbeck einige der therapeutischen Effekte.

“Ich habe durch die Therpie mehr Selbstvertrauen aufgebaut”

Wie das gesamte Angebot der Reha GmbH Lengerich gestaltet Schulte-Laggenbeck auch das 60minütige therapeutische Boxen individuell. Gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten setzt Schulte-Laggenbeck unterschiedliche Schwerpunkte. Ob Burnout, Depressionen oder Suchterkrankungen – viele der Klientinnen und Klienten fühlen sich durch das regelmäßigem Training seelisch gestärkt. Auch Silivia kann das bestätigen. „Ich habe in den vergangenen zwei Jahren deutlich mehr Selbstvertrauen aufbauen können. Das stabilisiert mich und hilft mir auch in anderen Lebenslagen,“ so ihr Resümee.

*Der Name wurde geändert.

26 Sep 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Ledder Werkstätten

Zum 1. März 2022 tritt der Diplom-Betriebswirt und promovierte Politikwissenschaftler Dr. Frank Plaßmeyer die Nachfolge von Ralf Hagemeier als Geschäftsführer der Ledder Werkstätten GmbH, der Muttergesellschaft der Reha GmbH Lengerich, an. Ralf Hagemeier geht im kommenden Jahr nach 21 Jahren in der Leitung der größten diakonischen Einrichtung im Evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg in den Ruhestand. Weitere Informationen auf der Webseite der Ledder Werkstätten.

 

Kirsten Riering ist die neue Tagesstättenleitung 29 Aug 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Neue Tagesstättenleitung

Kirsten Riering neu im Team

Die Tagesstätte „Die Villa“ der Reha GmbH hat eine neue Leitung. Zum 1. August 2021 übernahm Kirsten Riering diese Position. Die 32-Jährige studierte an der Fachhochschule Münster Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „Systemische Beratung“. Bei dieser Form der Beratung geht es darum, Klientinnen und Klienten in ihren Lebenssituationen zu stabilisieren und persönliche Kompetenzen herauszuarbeiten. Und genau das ist auch das Ziel, das die Tagesstätte mit ihrem Angebot verfolgt: Das Team der „Villa“ unterstützt seine Besucherinnen und Besucher dabei, individuell ihre Fähigkeiten zu stärken und zu nutzen – unabhängig von ihren psychsichen Erkrankungen. Weitere Informationen zur Tagesstätte gibt es hier.

Von 2012 bis 2020 arbeitete Kirsten Riering in zwei kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen und sammelte in interdisziplinären Teams mehrere Jahre Berufserfahrung. Direkt nach ihrem Studium verbrachte sie im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ein Jahr in Chile in der Obdachlosenhilfe. Schon während ihres Studiums unterstützte sie die Bahnhofsmission in Münster und betreute obdachlose Menschen. Der berufliche Kontakt mit Menschen aller Altersgruppen ist ihr also nicht fremd.

Die Tagesstätte gemeinsam weiterentwickeln

Gemeinsam mit Andrea Breitenfeld, Hendrik Rahe und Michael Schulte-Laggenbeck möchte Kirsten Riering zukünftig die Angebote der Tagesstätte kreativ mitgestalten und durchführen. Aber auch die Weiterentwicklung der Einrichtung und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes gehören zu den Aufgaben der neuen Tagesstättenleiterin. „Mich beeindruckt der kreativ-schöpferische Geist in der Tagesstätte. Ich freue mich darauf, in diesem Sinne im Team und gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern die Weiterentwicklung zu gestalten,“ so Kirsten Riering mit Blick auf ihre zukünftigen Aufgaben.

Im Namen der Kolleginnen und Kollegen und der Geschäftsführung der Reha GmbH heißt Katharina Hegge die neue Kollegin willkommen. „Wir wünschen Kirsten einen guten Einstieg und sind uns sicher, dass sie die Herausforderungen gut meistern wird“.

 

09 Aug 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Coronagerechtes Sommerfest

Danke für den Einsatz in der Pandemie

Ein Stück Normalität ist nach den langen Monaten der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zurück gekehrt: Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha GmbH trafen sich am Freitag, den 6. August Nachmittags im Garten an der Bodelschwinghstraße zu einem Sommerfest. In der lauschigen Atmosphäre plauderte es sich bei Fingerfood, Bratwürstchen und Getränken besonders gut. „Mit dem Fest bedanken wir uns bei der gesamten Belegschaft für die hervorragende Arbeit, für die Unterstützung und das Duchhaltevermögen in der Pandemie“, begrüßte Katharina Hegge als Fachliche Leitung zu Beginn des Festes.

Noch ein kleiner Abschied

Das Sommerfest war gleichzeitig ein verspätetes Abschiedsfest für den ehemaligen Geschäftsführer Herbert Isken, der schon seit Mai im Ruhestand ist (weitere Infos hier). Auch einige Bewohnerinnen und Bewohner des Stationären Wohnens nahmen an dem Fest teil. Sie nutzen die Gelegenheit, um sich nachträglich von Herbert Isken mit einer kleinen Gesangseinlage und Geschenken zu verabschieden und mit einem Glas (alkoholfreien) Sekt anzustoßen.

Hoffen auf ein gutes Winterhalbjahr

Das unberschwerte Fest im Freien war möglich, da alle Feiernden bereits im Frühjahr die zweite Impfung erhalten haben (weitere Infos hier). „Wir hoffen, dass das Pandemiegeschehen im Herbst und Winter unter Kontrolle bleibt und wir dieses Jahr sogar wieder an eine Weihnachtsfeier denken können“, blickt der Vewaltungsleiter Heinrich Robertus voraus.


29 Jun 2021

BY: Ute Magiera

Aktuelles

Große Freude über Spende

Belegschaft von Bischof und Klein engagiert sich

Fast 600 Euro spendete die Belegschaft von Bischof und Klein an die Reha GmbH Lengerich. Die Unternehmensleitung stockte den Betrag um die gleiche Summe auf, so dass die Reha Gmbh rund 1200 Euro erhielt. Damit fließt die Spende in die Unterstützung von psychisch kranken Menschen vor Ort. Genauer gesagt: je zur Hälfte in die Kontakt- und Beratungsstelle Café Regenbogen in der Bahnhofstraße sowie in die Tagesstätte „Die Villa“ – zwei der vielen Angebote der Reha GmbH.

Kaffe- und Essservice für das Regenbogen

Jörg Achterberg leitet das Café Regenbogen seit vielen Jahren. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Jacqueline Gaddi und Heike Förster freute er sich, dass er für das Geld ein neues Kaffee- und Essservice sowie ein Besteckset und fünf neue Thermoskannen bestellen konnte. „Wir haben ein schlichtes weißes und zeitloses Design gewählt und finden es sehr schön, dass unser in die Jahre gekommenes Geschirr nun Dank dieser Spende ausgetauscht wird,“ so Achterberg.

Tablets für die Tagesstätte “Die Villa”

Die Tagesstätte investierte die Spende in den Kauf von zwei Tablets. „Wir haben einen hohen Anteil junge Klientel,“ erläutert Michael Schulte-Laggenbeck, Mitarbeiter der Tagesstätte „Die Villa“. „Mit den Tablets können unsere Besucherinnen und Besucher Informationen zeitgemäß digital recherchieren, beispielsweise Rezepte für die regelmäßigen Kochaktionen. Und die älteren Klienten und Klientinnen bekommen mit den Tablets Zugang zu den neuen Technologien“, so Schulte-Laggenbeck weiter. Genutzt werden die Tablets aber nicht nur zu Recherchezwecken. Sie werden mit Wortfindespielen oder Logikrätseln auch zur Förderung der Hirnleistung eingesetzt. 

Dank für die solidarische Geste

„Wir möchten uns bei der Belegschaft und der Unternehmensführung von Bischof und Klein für das tolle soziale Engagement bedanken,“ sagt Klaus Hahn, Geschäftsführer der Reha GmbH Lengerich. Dabei freue er sich nicht nur über die finanzielle Unterstützung, sondern auch über die solidarische Geste der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Firma Bischof und Klein, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Lengerich damit nachhaltig fördere.

Tagesstrukturiernde Angebot geben Halt

Sowohl das Café Regenbogen als auch die Tagesstätte „Die Villa“ gehören zu den sogenannten tagesstrukturierende Angeboten der Reha GmbH. Das Café Regenbogen ist einerseits ein bunter und lebhafter Treffpunkt für Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen. Ob beim Pool-Billard, einem Gesellschaftsspiel oder einfach bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen – hier finden die Gäste vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Freizeitgestaltung. Das Café Regenbogen ist aber auch eine Beratungsstelle. Bei psychischen Krisen finden Betroffene oder Angehörige hier unbürokratische und schnelle Hilfe ohne Terminvergabe und lange Wartezeiten. In die Tagesstätte „Die Villa“ kommen täglich 19 psychisch erkrankte Besucherinnen und Besucher. Durch arbeits- und ergotherapeutische Angebote sowie Freizeit- und Bildungsangebote werden sie geschult, den Alltag besser zu bewältigen und vergrabenen Fähigkeiten wieder zu reaktivieren.