Portoätfoto der neuen Leiterin, die im Garten der Villa vor einem Busch steht. 18 Aug 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Neue Leiterin für Tagesstätte

Neue Leiterin in der “Villa

Die Tagesstätte „Die Villa“ hat eine neue Leitung: Zum 1. August 2020 hat Lone Lorena Aaroe diese Position von Bärbel Brengelmann-Teepe übernommen, die nach fast 25 Jahren bei der Reha GmbH als Kreisgruppengeschäftsführerin zum Paritätischen Wohlfahrtsverband gewechselt ist. „Wir freuen uns, mit Lone Aaroe eine kompetente und engagierte Leiterin für die Tagesstätte gefunden zu haben“, sagt Geschäftsführer Herbert Isken. „Die Pädagogin hat in verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen gearbeitet und besitzt zudem Leitungserfahrung.“

Lone Aaroe stammt gebürtig aus Kiel. Hier hat sie auch ihren Bachelor in Pädagogik und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gemacht. Bereits studienbegleitend arbeitete sie mit Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ihr Berufspraktikum absolvierte die heute 29-Jährige in einer Einrichtung für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Später arbeitete sie in einer vollstationären Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Auf die neuen Herausforderungen als Tagesstätten-Leiterin im ambulanten Bereich freut sich Lone Aaroe. Dabei ist ihr die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes ein besonderes Anliegen. Dass sie neben den Leitungstätigkeiten weiter die Klientinnen und Klienten sozialpsychiatrisch begleiten wird, ist der Pädagogin sehr wichtig. Gemeinsam mit Andrea Breitenfeld, Hendrik Rahe und Michael Schulte-Laggenbeck möchte sie die Nutzerinnen und Nutzer wie bisher individuell dabei unterstützen, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

 

Abstand halten während der Corona-Krise: Das Foto zeigt einen Klienten und einen Betreuer an einem Tisch im Garten der Reha GmbH mit viel räumlichem Abstand beim Gespräch. 19 Jun 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Corona-Krise gut gemeistert

Corona-Krise: Fast alle Klienten im ABW haben schwere Anfangszeit gut gemeistert

Abstand halten, Zutrittsverbote, persönliche Kontakte möglichst vermeiden. Die ersten Wochen und Monate der Corona-Pandemie waren für viele Menschen eine große seelische Belastung. Nicht nur bei der Reha GmbH war deshalb die Sorge groß, die soziale Isolation könnte bei Menschen mit psychischen Vorerkrankungen verstärkt Krisen auslösen. „Zum Glück hat sich diese Befürchtung bei uns nicht bestätigt“, zieht Verena Strauß vom Team des Ambulant Betreuten Wohnens eine erste Bilanz. „Fast alle von uns begleiteten Menschen haben die Corona-Krise gut gemeistert.“

Dabei waren gerade die ersten ein bis zwei Wochen besonders schwer: „Es war wie eine Schockstarre. Die meisten Klientinnen und Klienten waren sehr verunsichert und wollten lieber zuhause bleiben.“ Persönliche Unterstützung durch das ABW-Team mochten viele aus Angst vor einer Ansteckung gar nicht in Anspruch nehmen. Hausbesuche waren ohnehin nicht gestattet. „In dieser ersten Zeit haben wir sehr viel telefoniert.“ Dabei sei der Unterstützungsbedarf ganz unterschiedlich gewesen, so die Sozialpädagogin. Mit manchen Nutzern hätten die Mitarbeitenden täglich gesprochen, mit anderen nur alle paar Tage.

Unterstützungsbedarf sehr unterschiedlich

„In Absprache mit dem Kostenträger konnten wir unsere Betreuung sehr flexibel an die Bedarfe der jeweiligen Klienten anpassen. Das war sehr gut und wichtig.“ Denn einige Nutzer waren zu Beginn der Corona-Krise von einem Tag zum nächsten fast vollständig isoliert. Sämtliche Angebote zur Beschäftigung und Tagesstrukturierung waren ab dem 18. März 2020 per Weisung geschlossen worden. „In der Anfangszeit der Pandemie waren für manche Klienten die Gespräche mit mir die einzigen sozialen Kontakte, die sie überhaupt hatten“, so die Sozialpädagogin.

In den Telefonaten hätten sie und ihre Kollegen auch sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet. Sie informierten über die Infektionswege von SARS-CoV-2 und mögliche Schutzmaßnahmen. Das half Ängste abzubauen und allmählich fanden auch wieder mehr persönliche Begegnungen statt. „Das gute Wetter war auf unserer Seite. Wir haben sehr, sehr viele Sparziergänge unternommen. Oder wir haben uns zum Gespräch im Garten der Reha GmbH getroffen.“ Dabei konnten die Regeln zur Verhinderung von Infektionen einfacher eingehalten werden.

Pandemie noch nicht vorbei

In kleinen Schritten fanden sich sowohl die Mitarbeitenden als auch die Klientinnen und Klienten in eine neue Form des Miteinanders ein. „In der Anfangsphase waren wir  auch selbst unsicher. Die Pandemie hat ja alle vollkommen überrascht“, sagt Verena Strauß. „Und wir müssen uns ja trotz unseres Versorgungsauftrages auch selbst schützen.“ Umso wichtiger sei es nun, mit den Maßnahmen und Bemühungen nicht nachzulassen. „Jetzt nach den ersten Lockerungen müssen wir immer wieder an Mundschutz und Abstand erinnern.“

Auch Geschäftsführer Klaus Hahn betont, dass die Corona-Pandemie nicht vorbei sei. Mitarbeiterteam und Nutzer müssten wohl noch längere Zeit die Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionen beachten. „Von einem Miteinander, wie wir es aus der Zeit vor der Corona-Pandemie kennen, sind wir noch weit entfernt.“ Die Qualität der Betreuung sieht er deshalb aber auch auf längere Sicht keineswegs in Gefahr. „Die letzten Monate haben deutlich gezeigt, dass wir auch mit einfacheren Mitteln füreinander da sein und unsere Klienten sehr gut unterstützen können.“

 

Nach der Corona-Krise stellen sich Bewohner und Mitarbeitende mit Mundschutz im Garten für ein Gruppenfoto auf. 17 Jun 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Viel Solidarität in Corona-Krise

Corona-Krise: Wohnstätten an der Bergstraße erlebten viel Solidarität

Es ist ein Worst-Case-Szenario für stationäre Einrichtungen: In zwei Wohnstätten der Reha GmbH waren Bewohner an Covid-19 erkrankt. Für alle Beteiligten ein Schock. Doch die Einrichtungen erlebten auch sehr viel Solidarität in der Corona-Krise.

Über vier Wochen lang hatte Covid-19 die beiden Wohnstätten an der Bergstraße in Atem gehalten. Ein Bewohner aus dem Altbau war nach einem Schlaganfall in einer Klinik behandelt worden und hatte sich dort unbemerkt mit der Corona-Erkrankung infiziert. Da seine Symptome erst eine gute Woche nach der Entlassung auftraten, konnte sich das Virus in den Einrichtungen an der Lengericher Bergstraße ausbreiten.

„Die schwerste Zeit in über 35 Jahren“

Acht weitere Bewohnerinnen und Bewohner erkrankten sowie später noch zwei Mitarbeitende. „Es war sicher die schwerste Zeit in unserem über 35-jährigen Bestehen“, sagt die Leiterin der „Wohnstätte Bergstraße Altbau“ Katharina Hegge. „Und ohne die wirklich großartige Unterstützung von Kollegen, Angehörigen und engagierten Bürgern hätten wir das nicht schaffen können. Wir haben sehr viel Solidarität erlebt.“ Mittlerweile kehrt in kleinen Schritten der Alltag in die Einrichtungen zurück. Und erstmals seit Wochen großer Anspannung ist ausreichend Zeit vorhanden, um einen Blick zurückzuwerfen und eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Trauer um verstorbenen Bewohner

Aufnahme von zwei Mitarbeiterinnen in komplettem Schutzanzug mit Mundschutz und Schutzbrillen.
Arbeiteten während der Corona-Krise unter sehr schweren Bedingungen: Mitarbeitende der Wohnstätte an der Bergstraße.

Als sich Jens Wolters* im April während seines Klinikaufenthaltes infizierte, standen in Deutschland noch nicht genügend Corona-Tests zur Verfügung. Es gab sie in der Regel nur für Menschen mit Symptomen, die in Risikogebieten oder mit Erkrankten zusammen gewesen waren. Da Jens Wolters beschwerdefrei war, wurde er vor der Entlassung nicht getestet, obwohl es in der Klinik Covid-19-Fälle gab. Als der 68-Jährige dann an einem Samstag Krankheitszeichen entwickelte, waren sie sofort sehr heftig. Bereits am Sonntag musste er ins Krankenhaus eingewiesen werden, wo er auch beatmet wurde. Nur drei Tage später verstarb er. „Die Trauer ist immer noch sehr groß“, sagt Katharina Hegge. „Wir sind hier wie eine große Familie. Das ist ein sehr großer Verlust für uns alle.“

Direkt nachdem Jens Wolters erkrankte, waren alle Bewohner und Mitarbeitenden getestet worden. Alle Ergebnisse waren negativ. Die Freude darüber währte jedoch nur kurz. Denn nur wenig später hatten sechs Frauen und Männer ebenfalls Symptome. Eine erneute Testung aller Bewohner und des Teams bestätigte den Verdacht. Später kamen noch zwei Bewohner aus der gegenüberliegenden Einrichtung dazu. „Wir haben die gesunden und kranken Bewohner sofort räumlich getrennt“, berichtet Katharina Hegge.

Im nächsten Schritt habe die Reha GmbH Zimmer in einem Gasthof angemietet. Hier lebten die Nicht-Erkrankten knapp vier Wochen lang gemeinsam mit Betreuern. „Im Altbau an der Bergstraße haben wir eine Corona-Quarantänestation für unsere Covid-19-Patienten eingerichtet. Dabei haben wir eng mit dem Krisenstab des Kreises Steinfurt zusammengearbeitet, der uns auch sehr gut unterstützt hat“, so die Sozialarbeiterin.

Beschaffung von Schutzausrüstung großes Problem

Die Versorgung der Corona-Patienten war für die Betreuerinnen und Betreuer ein emotionaler und physischer Kraftakt. „Drei der Patienten waren schwer erkrankt. Das war auch für uns sehr belastend“, berichtet Katharina Hegge. Aber auch alle anderen litten stark unter den Symptomen. Dazu kam die Angst, sich selbst zu infizieren. „Die war bei uns allen immer dabei. Obwohl wir mit Schutzanzug, Handschuhen, Mundschutz, Brille oder Visier gearbeitet haben.“ Die Beschaffung der vorgeschriebenen Schutzausrüstung war ein weiteres Problem. „Für uns als einzelne Einrichtung war es praktisch unmöglich, das  notwendige Material auf dem freien Markt zu erhalten“, berichtet Geschäftsführer Herbert Isken. „Hier hat uns der der Krisenstab des Kreises sehr gut unterstützt und immer wieder Schutzausrüstung beschafft.“

Eine große Hilfe sei vor allem der Hausarzt der Wohnstätten Dr. Lothar Eitemüller gewesen, betont Katharina Hegge. „Ohne ihn wäre es überhaupt nicht gegangen. Er war sogar während seines Urlaubs für unsere Erkrankten da. Zudem hat er sehr früh das hohe Risiko der invasiven künstlichen Beatmung gerade für unsere älteren Patienten erkannt.“ Dank seiner Unterstützung hätten zwei besonders schwer Erkrankte minimal invasiv in der Bergstraße beatmet werden können. Die ganze Zeit über habe er die Pflege durch das Betreuerteam fachlich unterstützt.

„Einsatz und Arbeit des Teams sind bewundernswert.“

„Unsere Wohnstätten für Menschen mit Einschränkungen sind ja keine Pflegeeinrichtungen, sondern bieten Leistungen zur Eingliederungshilfe“, sagt Herbert Isken. Dementsprechend seien auch die Qualifikationen des Personals. „Umso bewundernswerter ist, welche tolle Arbeit das gesamte Team geleistet hat. Alle sind über sich hinausgewachsen und haben sich intensiv in ihre Aufgaben eingearbeitet“, betont der Geschäftsführer. „Der Einsatz, den die Kollegen hier zeigten, ist sicher nicht selbstverständlich.“

Vier Wochen lang haben die Mitarbeitenden in Wechselschicht rund um die Uhr gearbeitet. Um genügend Personal zu haben, sprangen Kollegen aus der Tagesstätte „Die Villa“ sowie den Ledder Werkstätten mit ein. Einige halfen bei der Pflege der Erkrankten, andere betreuten die gesunden Bewohnerinnen und Bewohner im Gasthaus. „Die Solidarität unter den Kollegen war sehr hoch“, so Herbert Isken. „Es sind einige Kollegen aus anderen Hilfebausteinen der Reha GmbH zu mir gekommen und haben von sich aus ihre Hilfe angeboten.“

Mitarbeitende der Tagesstätte „Die Villa“ kochten mehrmals pro Woche Essen für die Patienten und ihre Betreuer. Auch das Team der Kontakt- und Beratungsstelle „Café Regenbogen“ bereitete Mahlzeiten zu und backte Kuchen. Angehörige und gesetzliche Betreuer brachten mit kleinen Geschenken ihre Wertschätzung für den hohen Einsatz des Teams zum Ausdruck. Eine ganz besondere Unterstützung erfuhren Bewohner und Team von ganz unerwarteter Seite: „Der Lengericher Bayern-München-Fanclub Rot-Weiß-Augustiner 49 hat uns drei Wochen lang jeden Morgen belegte Brötchen vorbeigebracht.“ Ein Mitarbeiter der Reha GmbH hatte Vereinsmitgliedern von den Covid-19-Erkrankungen in der Wohnstätte berichtet. Spontan entschied sich der Fanclub zur Hilfe. „Die viele Solidarität hat uns wirklich den Rücken gestärkt“, sagt Katharina Hegge.

* Der Name des Bewohners wurde geändert.

Aufnahme der Hausleiterin in weißem Schutzanzug, mit weißem Mundschutz und Visier sowie Gummihandschuhen.
Den COVID-19-Ausbruch erlebte Hausleiterin Katharina Hegge als schwerste Zeit im über 35-jährigen Bestehen der Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen.
Öffnung mit Auflagen: Das Foto zeigt eine Aussenaufnahme der Villa, in der die Tagesstätte untergebracht ist. Im Vorgarten stehen Skulpturen. Im Fenster spiegelt sich ein gegenüberliegendes gelbes Gebäude. 19 Mai 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Villa: Öffnung mit Auflagen

Öffnung mit Auflagen – Tagesstätte “Die Villa” nimmt eingeschränkt Betrieb auf

Wiedersehensfreude in der „Villa“: Über zwei Monate lang musste die Tagesstätte wegen der Corona-Pandemie vorsorglich schließen. Jetzt ist eine schrittweise Öffnung mit Auflagen wieder möglich.

Ab dem 18. März durften die Nutzerinnen und Nutzer die „Villa“ nicht mehr betreten. Dies hatte ein Erlass des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums geregelt. Mit viel Engagement und Kreativität waren die Mitarbeitenden weiter für die Klienten da: es fanden täglich virtuelle Gruppentreffen und regelmäßige Telefonate statt. Auch persönliche Begegnungen waren unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich.

Umfangreiches Schutzkonzept soll Ansteckung verhindern

Blick auf die Aussentreppe der Villa, die zum Eingang führt und auf der die Gehrichtungen mit schwarz-gelbem Klebeband markiert sind.Wenn jetzt die Tagesstätte wieder ihren Betrieb aufnimmt, wird sehr vieles anders sein als vor der Schließung. Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe hat ein fast zehnseitiges Konzept mit Schutzmaßnahmen entwickelt und beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Kostenträger eingereicht. Zuvor hatten Ordnungs- und Gesundheitsamt die Schutzmaßnahmen genehmigt. Um eine Ansteckung von Nutzenden und Mitarbeitenden zu verhindern, müssen nun alle hohe Sicherheitsauflagen beachten.

Die wohl gravierendste Änderung ist: Um die Abstandsregeln einhalten zu können, dürfen sich im Moment nicht mehr alle Klientinnen und Klienten gleichzeitig in der Villa aufhalten. „Wir mussten zwei Gruppen bilden und eine Lösung finden, wie diese Gruppen getrennt voneinander die Tagesstätte weiternutzen können“, berichtet Bärbel Brengelmann-Teepe. Bei dieser Entscheidung zog die Sozialpädagogin die Klientinnen und Klienten aktiv mit ein. Gemeinsam diskutierten sie verschiedene Modelle.

Aufteilung in zwei Gruppen

Die Entscheidung fiel schließlich auf die tageweise Öffnung der Villa für die einzelnen Gruppen. Das bedeutet: In der einen Woche kommt Gruppe 1 jeweils montags, mittwochs und freitags von 10:00 bis 15:00 Uhr in die Tagesstätte und die Gruppe 2 zur selben Uhrzeit dienstags und donnerstags. In der folgenden Woche tauschen die Gruppen die Wochentage.

Insgesamt sieht das Sicherheitskonzept umfangreiche Maßnahmen für die Mitarbeitenden, die Klientinnen und Klienten sowie die Ausgestaltung und Nutzung der Räume vor. Darüber hinaus gibt es noch Regelungen für die Gruppentreffen und Pausenzeiten sowie die Zutrittsvoraussetzungen. Für letztere sind unter anderem das tägliche kontaktlose Messen der Körpertemperatur, das Anlegen einer Mund-Nasen-Maske, Händedesinfektion sowie das Ausfüllen eines kurzen Formulars erforderlich.

Die zwei verschiedenen Gruppen werden beim tagesstrukturierenden Angebot in Kleingruppen aufgeteilt. Diese machen zu unterschiedlichen Zeiten Pause und arbeiten mit fest zugeordneten Mitarbeitenden zusammen. „So soll im Fall einer Infektion eine Ausbreitung des Virus auf die anderen Nutzer und Kollegen möglichst verhindert werden.“

Markierungen und Plexiglasscheiben

Um die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleisten zu können, hat die Villa-Leiterin mehrere Tage mit den Hausmeistern die Räume sowie den Außenbereich vorbereitet. Markierungen auf dem Boden, Plexiglasscheiben und Absperrbänder gehören jetzt zum Bild. „Es kommt uns ein bisschen wie bei einem Geschicklichkeitsparcours vor. Aber wir werden uns sicherlich an die Abläufe gewöhnen.“ Wichtig sei zunächst einmal, dass nach so langer Isolation überhaupt wieder persönliche Begegnungen stattfinden könnten.

Foto von einem Tisch an dem Sitzplätze mit mobilen Plexiglasscheiben voneinander getrennt sind.  Öffnung mit Auflagen: Ein Blick in den Garten der Tagesstätte zeigt Markierungen mit rot-weißen dünnen Pfosten zur Einhaltung der Abstandsregeln.

Café Regenbogen öffnet schrittweise: Das Foto zeigt einen einen Blick in die Kontakt- und Beratungsstelle mit einer Reihe von Tischen und Stühlen vor einer Wand mit verschiedenen Bildern. 18 Mai 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Café Regenbogen öffnet schrittweise

Soziale Kontakte mit Sicherheitsvorkehrungen: Café Regenbogen öffnet schrittweise

Gute Stimmung in der Kontakt- und Beratungsstelle: Das Café Regenbogen öffnet schrittweise ab dem heutigen Montag. Wegen der Corona-Pandemie war das Hilfsangebot der Reha GmbH durch einen Erlass der nordrhein-westfälischen Landesregierung vorsorglich geschlossen worden. Nun darf es seine Türen wieder öffnen, zumindest eingeschränkt. “Das ganze Team steht in den Startlöchern und alle freuen sich, dass es wieder losgeht“, sagt Leiter Jörg Achterberg. „Auch wenn wir uns alle sicherlich noch an die neuen Abläufe gewöhnen müssen.“ Um die Kontakt- und Beratungsstelle wieder öffnen zu dürfen, musste der Sozialpädagoge ein umfassendes Konzept erarbeiten. Darin legte er fest, wie Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2-Virus verhindert werden können. Das Ordnungsamt der Stadt Lengerich hat den umfangreichen Maßnahmenkatalog genehmigt.

Vor Eintritt Temperatur messen

„Wir möchten Menschen mit psychischen Erkrankungen nach der langen Phase der Isolation wieder mehr soziale Kontakte ermöglichen. Gleichzeitig tun wir alles, um eine Ansteckung von Besuchern und Mitarbeitenden zu verhindern.“ Und das sind die wichtigsten Maßnahmen, mit denen eine Ausbreitung des Virus verhindert werden soll:

Das Café ist derzeit ausschließlich für Betroffene geöffnet und nicht wie sonst auch für die allgemeine Öffentlichkeit. Gruppenangebote wie Frühstück oder Mittagessen sind aktuell nicht möglich. Die Außentür bleibt geschlossen, Besucher können klingeln und werden dann persönlich hereingelassen. „So können wir sowohl die maximale Besucherzahl von zehn Personen gewährleisten als auch die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen“, erklärt Jörg Achterberg. Und davon gibt es im Moment eine ganze Menge. Gäste mit Erkältungssymptomen dürfen die Kontaktstelle gar nicht erst betreten, bei allen anderen wird sicherheitshalber Fieber gemessen.

Hygieneregeln für Gäste und Mitarbeitende

Zudem steht im Eingangsbereich Desinfektionsmittel bereit. Im gesamten Café muss eine Atemmaske getragen werden, die lediglich beim Essen und Trinken abgenommen werden kann. Pro Tisch ist jeweils ein Gast erlaubt, es sei denn mehreren Personen stammen aus demselben Haushalt. Und ähnlich wie beim Friseur und anderen Einrichtungen müssen alle Gäste ihre Kontaktdaten in eine Liste eintragen, damit gegebenenfalls Infektionsketten nachvollzogen werden können. Im gesamten Cafébetrieb gelten weitere Regeln, um die erforderlichen Abstände einhalten zu können. „Wir erklären jedem Gast beim Eintritt in aller Ruhe die notwendigen Maßnahmen“, betont Jörg Achterberg.

Für das Mitarbeitenden-Team haben sich die Abläufe ebenfalls stark geändert. „Wir messen auch regelmäßig die Körpertemperatur und natürlich achten wir auf regelmäßige Handdesinfektion und tragen Mund-Nasen-Schutz.“ Auch sämtliche Flächen im Café werden regelmäßig desinfiziert. Die neuen Maßnahmen müssten nun zunächst in der Praxis erprobt werden. „Wenn wir mit dieser vorsichtigen Vorgehensweise ausreichend Erfahrungen gesammelt haben, sind hoffentlich bald weitere Lockerungen möglich“, so Jörg Achterberg.

Neue Öffnungszeiten

Einfacher sind die Regelungen für die unbürokratische und kurzfristige Beratung in Krisensituationen. „Diese kann wie bisher auch von Menschen in Anspruch genommen werden, die zuvor noch keinen Kontakt zu uns hatten.“ Allerdings müsse im Vorfeld ein Gesprächstermin telefonisch vereinbart werden. Beim persönlichen Gespräch bestünde ebenfalls Maskenpflicht. Selbstverständlich werde auch auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet.

Wegen der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen haben sich auch die Öffnungszeiten der Kontakt- und Beratungsstelle geändert.

Das Café Regenbogen ist montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 15:00 bis 18:00 geöffnet und donnerstags von 17:00 bis 20:00 Uhr. Eine Beratung kann nach vorheriger telefonischer Absprache auch außerhalb dieser Öffnungszeiten stattfinden.

 

 

 

 

 

 

Hilfe in Coronazeiten kann die Ergotherapie bieten: Das Foto zeigt eine Arbeit mit blauem Stoff, grünen Bändern und bunten Blüten, am unteren Bildrand liegt eine Staffelei und links davon ein Pinsel. 30 Apr 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Ergotherapie: Hilfe in Corona-Zeiten

Hilfe in Corona-Zeiten – wieder mehr Patienten in Ergotherapie

Hilfe in Corona-Zeiten kann die Ergotherapie vielen Menschen mit seelischen Vorerkrankungen bieten. Als therapeutische Dienstleistung konnte die Praxis der Reha GmbH auch während des kompletten Shutdown weiter Patienten behandeln. Voraussetzung dafür war und ist die Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften. Doch gerade am Anfang der Pandemie kamen viele Patienten aus Unsicherheit nicht zur Therapie. „Das hat sich deutlich geändert“, berichtet Praxis-Leiterin Milena Onken. „Eine große Zahl unserer Patienten führt ihre Therapie weiter. Und wir haben auch einige neue Patienten aufgenommen.“ Dies sei möglich gewesen, weil aktuell die Werkstätten für behinderte Menschen geschlossen seien. Hier und in Pflegeheimen hatten die Therapeuten bisher auch Patienten behandelt.

Therapieunterbrechung kann langfristige Folgen haben

Die Corona-Pandemie hat den Alltag einschneidend verändert. Vor allem die Kontaktbeschränkungen empfinden die meisten als bedrückend. „Wir haben Patientinnen, die stark darunter leiden, ihre Kinder und Enkel nicht mehr sehen zu dürfen.“ Gerade bei Menschen mit psychischen Erkrankungen erhöhe die soziale Isolation das Risiko für seelische Krisen wie Depressionen. „Für sie ist die Fortführung der Ergotherapie besonders wichtig.“ Das gelte häufig auch für Patienten nach einem Schlaganfall oder Menschen mit demenziellen Erkrankungen. „Für manche kann eine Therapieunterbrechung eine echte Katastrophe sein. Fällt zum Beispiel das regelmäßige Bewegungstraining weg, kann dies zu Einschränkungen führen, die später kaum mehr aufzuholen sind.“ Ähnliches gelte auch für das Gedächtnistraining bei Demenz.

Krankenkassen haben Regelungen für Ergotherapie angepasst

Deshalb sei es sehr hilfreich, dass die Krankenkassen die Regelungen für die Ergotherapie gelockert hätten, so Milena Onken. „Verordnungen verlieren nun nicht schon nach 14 Tagen ihre Gültigkeit und es ist auch eine längere Therapieunterbrechung möglich.“ Die ergotherapeutische Praxis der Reha GmbH bietet ihren Patienten normalerweise Gruppen- oder Einzeltherapie an. Da Gruppentermine nicht mehr stattfinden dürfen, bezahle die Krankenkasse für ehemalige Gruppenteilnehmer nun auch Einzeltermine. Auch Videotherapie wird in Corona-Zeiten erstattet. Diese hat die Praxis schon seit einigen Wochen im Angebot. „Wir haben hierfür eine sehr sichere Plattform, die auch Ärzte benutzen. Doch häufig fehlt den Patienten ein geeignetes Endgerät.“ Zudem sei gerade im Moment der persönliche Kontakt besonders wichtig.

Neue Therapieinhalte während der Pandemie

In Corona-Zeiten wechseln auch die Themeninhalte in den Therapien. So bieten die Ergotherapeutinnen konkrete Unterstützung für besondere Herausforderungen „Einige Patienten haben große Schwierigkeiten mit den Masken, zum Beispiel wegen eigener traumatischer Erfahrungen.“ Dabei könne der Atemwiderstand beim Tragen eines Mund-Nasenschutzes ebenso Ängste auslösen wie andere Menschen mit Maske. „Manche Patienten assoziieren damit eine Vermummung.“ Die Mitarbeitenden probieren dann verschiedenen Maskenformen mit den Patienten aus. Zudem üben sie das richtige Anlegen und den Umgang mit anderen maskierten Menschen. In Zeiten der Maskenpflicht eine ganz wichtige Hilfestellung für die Betroffenen, um auch weiterhin ihren Alltag selbständig meistern zu können.

Feste Tagesstruktur in Corona-Zeiten: eine Mitarbeiterin sitzt am Tisch in einem Video-Live-Chat mit Klientinnen Klienten, deren Gesichter in einem auf dem Tisch stehenden Laptop-Bildschirm zu sehen sind. 09 Apr 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Feste Tagesstruktur in Corona-Zeiten

Feste Tagesstruktur in Corona-Zeiten – Tagesstätte geht neue Wege mit On- und Offlineangeboten

Die Tagesstätte „Die Villa“ kann ihren Nutzerinnen und Nutzern trotz vorsorglicher Schließung weiter eine feste Tagesstruktur in Corona-Zeiten bieten. Video-Gruppenangebote über das Internet sowie viel Engagement und Kreativität machen’s möglich.

Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Das gilt auch in Zeiten von Corona mit ihren großen Herausforderungen in nahezu allen Bereichen. Auch die Tagesstätte „Die Villa“ musste ab dem 16. März vorsorglich schließen, was zunächst bis zum 19. April gelten soll. Um gerade in diesen belastenden Zeiten weiter für die Nutzenden da zu sein, machte sich das Villa-Team sofort an die Arbeit.

Gruppen kommen täglich online zusammen

Großaufnahme von Laptop-Bildschirm mit den Gesichtern von Klienten und Mitarbeitern, die an einer Onlinegruppe teilnehmen.Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe
erstellte einen Notfallplan. Und Andrea Breitenfeld sowie Hendrik Rahe begannen sich intensiv mit Videokonferenztechnik zu beschäftigen. Ihre Idee: Einen Teil des tagesstrukturierenden Angebots virtuell anzubieten. Das ist zwar nicht unbedingt das klassische Arbeitsfeld für Ergotherapeuten. Doch während der Corona-Pandemie ist vieles anders. Das Villa-Team fand auch sehr schnell eine geeignete Onlineplattform. Dann erarbeiteten die Mitarbeitenden ein Angebot, das für Onlinegruppen mit Videoübertragung geeignet ist.

Mitarbeiter sitzt am Schreibtisch vor Laptop, auf dem Bildschirm sind die Gesichter von Klienten und Kollegen während der Online-Gruppe zu sehen.

Inhalte sollen zur seelischen Stabilität beitragen

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Villa macht nun von Montag bis Freitag zweimal täglich Gruppenangebote über eine Onlineplattform. „Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber jetzt läuft es sehr gut. Und wir freuen uns alle, uns wenigsten per Video-Chat treffen zu können“, erzählt Andrea Breitenfeld. Zum Programm gehören Sport und Fitness, Entspannungstechniken, eine Spiele- und eine Lesegruppe. Alles Angebote, die gerade bei sozialer Isolation und hoher Unsicherheit zur seelischen Stabilität beitragen können.

„Genau wie sonst in der Tagesstätte finden die Angebote immer zu festen Zeiten jeweils vor- und nachmittags statt“, berichtet Bärbel Brengelmann-Teepe. Darüber hinaus gibt es einmal pro Woche ein „Special“. In der Karwoche war dies ein Backgammon-Turnier. „Auch hier ist in der praktischen Umsetzung viel Kreativität gefragt. Und es ist auch manchmal aufwendig. Aber es funktioniert“, freut sich die Leiterin. Zudem nehmen die Mitarbeitenden mit den Klientinnen und Klienten alle zwei Tage telefonisch Kontakt auf. Auch Einzelgespräche finden unter Berücksichtigung der Verhaltensregeln und Hygienevorschriften weiter statt. „Und wenn unsere Nutzerinnen oder Nutzer bestimmte Materialien benötigen für die Gruppenangebote oder tagesstrukturierende Beschäftigung, dann bringen wir diese bei ihnen zuhause vorbei“, so die Sozialpädagogin.

“Ich fühle mich gut betreut und aufgehoben”

Und zum Osterfest haben sich die Mitarbeitenden der Villa noch etwas ganz Besonderes ausgedacht. Alle Klientinnen und Klienten bekommen eine bunte Ostertüte nach Hause gebracht. Neben den üblichen Ostersüßigkeiten ist jetzt auch ein selbstgenähter Mundschutz darin. „Auch solche kleinen Dinge zum Freuen sind wichtig für die seelische Gesundheit. Das gilt im Moment ganz besonders“, betont die Villa-Leiterin.

„Die aktuellen Maßnahmen unterschieden sich zwar deutlich von unserem üblichen Miteinander in der Villa. Aber wir sind sehr froh, unseren Nutzern weiter eine klare Tagesstruktur bieten zu können“, ist sich das Tagesstätten-Team einig. Und das sehen auch die meisten Klientinnen und Klienten so. Einer schrieb unlängst an das Team: „Es ist toll, was Ihr alles auf die Beine stellt. Und ich fühle mich weiter sehr gut betreut und aufgehoben.“ Und das ist in dieser Situation schon sehr viel. „Wir ziehen mit Mitarbeitenden und Nutzern an einem Strang“, resümiert Bärbel Brengelmann-Teppe, „das gibt in dieser doch eher beunruhigenden Situation ein Stück Sicherheit.“

 

Das Bild zeigt eine Reihe von mit Vornamen beschrifteten Papiertüten zwischen denen Osterhasen und Schokoladenhasen stehen.

Das Foto zeigt bunte Atemschutzmasken und Ostereier.

 

 

 

 

 

Weiter für Klienten da: Aussenaufnahme der Geschäftsstelle der Reha GmbH für Sozialpsychiatrie 26 Mrz 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Corona: Reha weiter für Klienten da

Trotz Einschränkungen durch Coronavirus-Pandemie ist die Reha GmbH weiter für Klienten da

Die Coronavirus-Pandemie führt zu gravierenden Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben. Betroffen sind alle Bürgerinnen und Bürger. Und natürlich auch die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie. Der Gesetzgeber hat umfassende Maßnahmen angeordnet, um die Ausbreitung der Covid-19 genannten Erkrankung zu verlangsamen. Persönliche Kontakte sollen möglichst vermieden werden. Für die meisten öffentlichen Einrichtungen gilt ein Zutrittsverbot. Deshalb kann die Reha GmbH im Moment zwar nicht in der gewohnten Art und Weise Ihre Leistungen erbringen. Aber wichtig ist: Wir sind trotzdem weiter für unsere Klientinnen und Klienten da.

„Die umfassenden Einschränkungen im täglichen Leben verunsichern die meisten Menschen stark. Viele leiden zudem unter der sozialen Isolation. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen können die aktuellen Veränderungen besonders belastend sein“, sagt Geschftsführer Herbert Isken. „Uns ist es deshalb sehr wichtig, unsere Klientinnen und Klienten gerade in dieser Zeit verlässlich zu begleiten.“

Ambulant Betreutes Wohnen: Sicherheit und bestmögliche Versorgung

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sollen soziale Kontakte reduziert beziehungsweise möglichst vermieden werden. Die Reha GmbH ist um die Sicherheit der Klientinnen und Klienten sowie der Mitarbeitenden ebenso bemüht, wie um die bestmögliche Versorgung. Konkret bedeutet das: Die gewohnten Ansprechpartner aus dem Ambulant Betreuten Wohnen sind weiterhin telefonisch unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen. Darüber hinaus nehmen die Mitarbeitenden regelmäßig zu ihren Klientinnen und Klienten telefonisch oder über elektronische Medien Kontakt auf. So sollen psychische Krisen möglichst vermieden beziehungsweise rechtzeitig erkannt werden.

Nach vorheriger Absprache können persönliche Kontakte auch weiter stattfinden. Dabei müssen die aktuell geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Verschiedene Unterstützungsangebote, wie z.B. Einkaufsfahrten sind ebenfalls möglich. Diese werden jedoch nicht mehr gemeinsam von Mitarbeitenden und Klienten durchgeführt. Stattdessen übernimmt dies ein Mitarbeiter nach vorheriger Absprache mit den jeweiligen Nutzerinnen und Nutzern.

Integrierte Versorgung

Auch die Mitarbeitenden der Integrierten Versorgung stehen täglich für telefonische Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Hier gilt eine ähnliche Vorgehensweise wie beim Ambulant Betreuten Wohnen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha GmbH tun ihr Bestes, um die Klientinnen und Klienten in dieser schwierigen Zeit bei der Bewältigung ihrer Krankheit und des Alltags verlässlich zu unterstützen. Zögern Sie nicht, bei Fragen oder Problemen anzurufen. Neben den bekannten Mitarbeitenden ist auch die Zentrale zwischen 7:00 und 16:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Ergotherapie bleibt geöffnet. Das Foto zeigt einen Blick in den Empfangsbereich der ergotherapeutischen Praxis. 26 Mrz 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Ergotherapie bleibt geöffnet

Ergotherapie bleibt geöffnet – Therapeutische Dienstleistung

Die Ergotherapeutische Praxis an der Münsterstraße ist nicht vom Betretungsverbot betroffen, da therapeutische Dienstleistungen weiter erlaubt sind. Für die ergotherapeutische Behandlung muss eine ärztliche Verordnung vorliegen. Weitere Bescheinigungen oder Dokumente vom Arzt sind auch aktuell nicht erforderlich.

Zwar bleibt die Ergotherapie geöffnet, zum Schutz vor Ansteckungen gibt es jedoch auch hier einige Einschränkungen:

Besuche in Einrichtungen wie Altenheime oder Werkstätten finden nicht mehr statt

Hausbesuche werden ebenfalls nicht mehr durchgeführt

Auch Gruppentherapien sind wegen des Ansteckungsrisikos nicht mehr möglich

 

Einzel- und Videotherapien 

Stattdessen bietet die Ergotherapie ihren Patientinnen und Patienten vermehrt Einzeltherapie an. Zudem ist es möglich, Therapiestunden online mit Videounterstützung durchzuführen. „Dies ist vor allem für Patienten angezeigt, die bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein hohes gesundheitliches Risiko hätten“, sagt Leiterin Milena Onken. Die Videotherapie werde über eine sichere Onlineplattform durchgeführt, die auch von Ärzten für Videosprechstunden benutzt würde. Zur Zeit der Coronakrise könnten Ergotherapeuten diese Plattform ebenfalls nutzen.

Darüber hinaus würden die Mitarbeiterinnen der Ergotherapie alles dafür tun, Patientinnen und Patienten beim Besuch der Praxis nicht zu gefährden. Dazu gehört die regelmäßige Desinfektion der Oberflächen und selbstverständlich der Hände sowie die Bereitstellung von Desinfektionsmittel für die Patienten. Zudem würden die Termine so gelegt, dass im Wartebereich stets ausreichend Platz zur Verfügung stehe. Die Patienten können sich auch telefonisch bei den Mitarbeitenden beraten lassen und zur Vorgehensweise während der Corona-Pandemie erkundigen.

Trotz Schließung Betreuung geht weiter, auch in der Kontakt- und Beratungsstelle Café Regenbogen, die das Foto von aussen zeigt. 26 Mrz 2020

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Betreuung trotz Schließung

Betreuung geht weiter auch in Einrichtungen mit vorsorglichem Betretungsverbot

Die Coronavirus-Pandemie führt zu gravierenden Einschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger. Um die Ausbreitung der Covid-19 genannten Erkrankung zu verlangsamen, hat der Gesetzgeber umfassende Maßnahmen veranlasst. Dazu gehört auch die Schließung vieler öffentlicher und privater Einrichtungen. Auch bei der Reha GmbH gilt für die Kontakt- und Beratungsstelle, die Tagesstätte sowie den Zuverdienst bis zum 19. April 2020 ein Zutrittsverbot. Erlassen wurde die Schließung vom Landesgesundheitsministerium. Trotz der Schließung sind die Mitarbeitenden der drei Einrichtungen weiter für die Nutzerinnen und Nutzer da. Gerade in dieser schwierigen Situation soll eine verlässliche Begleitung gewährleistet sein.

Kontakt- und Beratungsstelle Café Regenbogen

Die Kontakt- und Beratungsstelle Café Regenbogen in der Bahnhofstraße bleibt bis zum 19. April 2020 für die Besucherinnen und Besucher geschlossen. Das Beratungsangebot wird dennoch aufrechterhalten. Jörg Achterberg, Leiter der Kontakt- und Beratungsstelle, bietet montags bis freitags in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 05481 5128:

telefonische Beratungsgespräche

 telefonische Krisengespräche.

Da das Büro nicht ganztägig besetzt ist, können Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Die Mitarbeitenden rufen zeitnah zurück, wie Jörg Achterberg betont.

 Tagesstätte „Die Villa“

Auch für die Tagesstätte „Die Villa“ gilt das Zutrittsverbot bis zum 19. April 2020 ebenso wie für andere tagesstrukturierende Einrichtungen. Für weitere verlässliche Betreuung der Nutzerinnen und Nutzer hat die Einrichtung einen Notfallplan erarbeitet, über den Sie sich im Aktuelles-Beitrag „Corona-Notfallplan der Villa“ informieren können.

Zuverdienst

Betretungsverbot gilt auch für den Zuverdienst der Reha GmbH. Die von der Schließung betroffenen Klientinnen und Klienten werden durch die Mitarbeitenden des Ambulant Betreuten Wohnens sowie der Tagesstätte weiter begleitet. Zudem bietet die Leitung des Zuverdienstes den Beschäftigten eine telefonische Beratung.

Veränderungen bei den Angeboten werden wir schnellstmöglich hier auf der Website bekannt geben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha GmbH tun ihr Bestes, um die Klientinnen und Klienten in dieser schwierigen Zeit bei der Bewältigung ihrer Krankheit und des Alltags verlässlich zu unterstützen. Zögern Sie nicht, bei Fragen oder Problemen anzurufen. Neben den bekannten Mitarbeitenden ist auch die Zentrale zwischen 7:00 und 16:00 Uhr telefonisch erreichbar.