Der Geschäftsführer der Reha GmbH hielt einen Vortrag zu Hilfen bei seelischen Erkrankungen 08 Jun 2019

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Herbert Isken präsentiert Reha GmbH beim Alt-Herren-Club Leeden

Eine psychische Krise kann jeden Menschen treffen. Umso wichtiger zu wissen, welche Hilfen es bei seelischen Erkrankungen vor Ort gibt. Aus diesem Grund hatte jetzt der Alt-Herren-Club Leeden den Geschäftsführer der Reha GmbH Herbert Isken zu einer Präsentation eingeladen. Das Thema des Vortrags lautete „Hilfen bei Abhängigkeit und psychischen Erkrankungen“.

Der Leedener Alt-Herren-Club ist eine Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde Tecklenburg. Pastor Wilfried Mahler gründete ihn vor 45 Jahren als Pendent zu den kirchlichen Frauengruppen. Über 50 Mitglieder treffen sich hier einmal im Monat zu Fachvorträgen, Gesprächen und weiteren gemeinsamen Aktivitäten. Beim jüngsten Treffen ging es nun um die sozialpsychiatrischen Angebote der Reha GmbH.

Herbert Isken skizzierte zunächst die Geschichte der Einrichtung, die aus zwei Vereinen hervorgegangen ist: dem „Gemeinnützigen Verein für die Rehabilitation psychisch Behinderter Steinfurt e.V.“ – kurz Reha-Verein –  sowie dem „Förderkreis für psychisch Erkrankte und Behinderte e.V. Lengerich“. Beide gründeten sich während der sozialpsychiatrischen Reformbewegung der 1970er und -80er Jahre. Und beide setzten sich von Beginn an aktiv dafür ein, die Situation psychisch kranker, suchterkrankter und geistig behinderter Menschen zu verbessern.

In den Anfängen waren vor allem Ehrenamtliche tätig. Er selbst sei vor 30 Jahren die erste voll beschäftigte Fachkraft gewesen, so Herbert Isken. Heute betreuen 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 10 verschiedenen Hilfebausteinen insgesamt 445 erwachsene Frauen und Männer. Der Geschäftsführer stellte die einzelnen Angebote vom Ambulant Betreuten Wohnen bis zum Zuverdienst kurz vor und erläuterte auch ihre Finanzierung.

Oberstes Ziel: Möglichst selbstbestimmt leben

Oberstes Ziel aller Hilfeleistungen sei es, dass die Klientinnen und Klienten ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen. Dabei betonte Herbert Isken, dass die Nutzung der Angebote grundsätzlich freiwillig sei. Die Reha GmbH ist mit ihrer sozialpsychiatrischen Arbeit von Beginn an fest in der Region verankert: So bestehe seit den Anfängen vor über 30 Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der LWL-Klinik Lengerich. Im Laufe der Jahre sei auch die Zusammenarbeit mit den Ledder Werkstätten stetig intensiviert worden. Seit 2018 sind die Werkstätten nun die Muttergesellschaft der gemeinnützigen Reha GmbH. Zudem engagiere sich die Einrichtung auch in überregionalen Netzwerken für die Verbesserung der Situation von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

„Mit den Informationen aus dem heutigen Vortrag können alle Club-Mitglieder bei Bedarf auch in ihrem Umfeld auf die wertvollen Hilfemöglichkeiten der Reha GmbH hinweisen“, betonte Wilfried Brönstrup von den Alten Herren. Das Fazit der Teilnehmer dieses Clubabends war sehr positiv: ein interessanter Vortrag mit vielen wichtigen Informationen.