Zwei Frauen sitzen an einer Kasse, im Hintergrund stehen drei weitere und fast alle lachen in die Kamera. Der Raum ist geschmückt mit selbstgerechter Advents- und Weihnachtsdekoration. 19 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Volles Haus in der Villa

Volles Haus: Herbstbasar schon Geheimtipp

Sehr viele Besucher und ausgezeichnete Stimmung – so lautet das Resümee des diesjährigen Tages der offenen Tür in der Villa. Zum 7. Mal hatte die Tagesstätte alle Interessierten zum Herbstbasar eingeladen. Mittlerweile ist die jährliche Veranstaltung für etliche Lengericher zum Geheimtipp avanciert.

Schon bevor die Tagesstätte um 11:00 Uhr öffnete, standen die ersten Besucher vor der Tür. Einige sind bereits Stammgäste und jedes Jahr dabei. Sie freuen sich nicht nur über die große Auswahl an ausgefallener Weihnachtsdekoration und liebevoll gestalteten Accessoires, die zum Verkauf stehen. Nach eigenen Angaben fühlen sie sich einfach sehr wohl in dem großen unter Denkmalschutz stehenden Haus. „Bei Ihnen ist es immer so schön und gemütlich“, hörten die Mitarbeiter nicht nur einmal von ihren Gästen.

An den letzten Tagen vor dem Basar herrscht in der Villa Ausnahmezustand. Und auch am eigentlichen Tag der offenen Tür müssen alle mit anpacken. „Unsere Nutzer waren total motiviert in diesem Jahr und haben sich sehr engagiert“, berichtet Tagesstätten-Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe. Da ist die tolle Resonanz in der Bevölkerung natürlich eine schöne Belohnung.

Großes Interesse an Informationen über Angebote

Vier Frauen und ein Mann haben sich hinter einem Kuchenbuffet aufgestellt und lachen in die Kamera.Gemeinsam ein besonders Ereignis vorbereiten und durchführen, den Dialog zwischen den Tagesstätten-Nutzern und der Bevölkerung anstoßen – die Veranstaltung hat viele Effekte. Nicht zuletzt ist sie aber auch eine hervorragende Möglichkeit, sich unverbindlich ein Bild vom tagestrukturierenden Angebot der Reha GmbH zu machen. „In diesem Jahr haben viele Gäste nach Flyern und Infomaterial gefragt“, sagt Bärbel Brengelmann-Teepe. Darüber hinaus habe sie mit interessierten Angehörigen auch zwei Beratungsgespräche geführt.

Die Einnahmen aus den Verkäufen von Selbstgebasteltem und -gemachtem, Kuchen und Suppe werden wie immer für eine besondere Anschaffung der Villa verwendet. Was das in diesem Jahr sein wird – darüber wird bald die Vollversammlung der Tagesstätte entscheiden.

Aufnahme von einem Weihnachtsmarktstand außen vor der Villa. Vor dem Stand stehen zwei Frauen und ein kleines Kind sowie ein Mann der sich umdreht und in die Kamera lacht.  Blick in einen Raum mit Holztischen und Bänken, an denen Männer und Frauen sitzen und sich unterhalten.

Blick in einen großen Raum, in dem entlang der Wände und an einem langen Tisch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen und einem nicht im Bild befindlichen Vortragenden zuhören. 13 Nov 2018

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Fachtag: QM in Tagesstätten

QM in Tagesstätten – Fachtag für 60 Mitarbeitende aus dem Münsterland

Zum Thema Qualitätsmanagement in Tagesstätten tauschten sich jetzt  Mitarbeiter der „Villa‘“ mit rund 60 Kollegen aus. Anlass war ein Fachtag des Arbeitskreises „Tagesstätten im Münsterland“, bei dem die Beteiligten zu dem Fazit kamen: QM ist eine lohnende Investition, von der alle Beteiligten profitieren können.

Die Tagesstätte der Reha GmbH organisierte das Treffen gemeinsam mit den Kollegen der Caritas in Rheine, wo das Treffen auch stattfand. Elf tagesstrukturierende Einrichtungen für psychisch kranke oder behinderte Menschen aus dem Münsterland haben sich in dem Arbeitskreis zusammengeschlossen. Hier kommen regelmäßig die Leiterinnen und Leiter aus Ahlen, Coesfeld, Dülmen, Gronau, Lengerich, Münster und Münster-Gremmendorf, Rhede, Rheine, Steinfurt und Velen zusammen. Darüber hinaus veranstaltet der Arbeitskreis  „Fachtage“, bei denen sich alle Mitarbeitenden austauschen und fortbilden können.

Mehr Transparenz für Nutzer und Kostenträger

Mit einem Vortrag über verschiedene QM-Modelle eröffnete die Villa-Leiterin Bärbel Brengelmann-Teepe die Veranstaltung. Dabei ging sie auf das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001, das Excellenz-Modell nach der „European Foundation for Quality Management“ – EFQM sowie das branchenspezifische und leitzielorientierte System ProPsychiatrieQualität (PPQ) ein. Im Anschluss ergänzte Heike Schulz, Leiterin der Caritas-Tagesstätte der Gemeindepsychiatrischen Dienste in Rheine, die eher theoretischen Ausführungen um praktische Beispiele. Beide Leiterinnen arbeiten in ihren Einrichtungen mit unterschiedlichen QM-Systemen. So konnten sie in der anschließenden Diskussion eigene Praxiserfahrungen einbringen. „Der besondere Nutzen vom QM ist neben der Verbesserung der Dienstleistungsqualität eine höhere Transparenz für Nutzer und Kostenträger“, fasst Bärbel Brengelmann-Teepe ihre Erfahrungen zusammen. „Dadurch entsteht eine wertvolle Vertrauensbasis zwischen allen Beteiligten.“

Mini-Workshops für die praktische Arbeit

Der Nachmittag des „Fachtags“ stand ganz im Zeichen der praktischen Arbeit mit den Tagesstätten-Nutzern. In Mini-Workshops stellten Mitarbeiter aus Rheine und Lengerich pädagogische Konzepte für die Projektarbeit zu den Themen Selbstbehauptung, Kreativangebote, Singen und Improtheater vor. Die Leittexte für die Kreativangebote von Andrea Breitenfeld und Hendrik Rahe aus der „Villa“ können sich Interessierte in unserem Service-Bereich herunterladen.

 

 

Vier Frauen sitzen an einem Tisch und halten lächelnd verschiedene Handarbeiten hoch. Vor ihnen auf dem Tisch liegen gehäkelte Stofftiere, Selbstgerechtes und Bastelutensilien. 12 Nov 2018

BY: Reha GmbH

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7. Herbstbasar in der „Villa“

Ganz besonderes Angebot bei Herbstbasar

Die Vorbereitungen laufen schon seit Wochen: Im ganzen Haus wird gewerkelt, genäht und gebastelt. Am 18. November öffnet die Tagesstätte „Die Villa“ dann bereits zum siebten Mal ihre Türen und lädt alle Interessierten zum Herbstbasar ein. In diesem Jahr mit einem ganz besonderen Angebot. Erstmalig gibt es neben ausgefallenen Adventsdekorationen und ungewöhnlichen Accessoires auch in Flaschen abgefüllten Glühwein und Handcremes – alles mit viel Liebe zum Detail von den Tagesstätten-Besuchern selbst hergestellt.

Tag der offenen Tür Baustein für gesellschaftliche Teilhabe

Aus hellem Holz hergestellter Weihnachtsbaum insbesondere mit roter Dekoration geschmückt steht im Eingangsbereich der Villa vor einem hohen Fenster.20 Frauen und Männer mit psychischen Erkrankungen kann die Einrichtung der  Lengericher Reha GmbH für Sozialpsychiatrie aufnehmen, knapp die Hälfte  von ihnen ist jünger als 30 Jahre. Neben einer verlässlichen Tagesstruktur bietet „Die Villa“ individuelle Hilfsangebote, um nach einer psychischen Krise wieder Fuß zu fassen. Dabei unterstützt das vierköpfige Mitarbeiterteam die Klienten bei einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung mit gesellschaftlicher Teilhabe. „Dafür ist der Tag der offenen Tür ein Baustein von vielen“, erklärt Tagesstättenleiterin Bärbel Brengelmann-Teepe. „Wir möchten die interessierte Bevölkerung einladen, unsere Villa, das Angebot, Mitarbeiter und Besucher kennenzulernen. Gleichzeitig ist es für unsere Besucher ganz wichtig, dass wir hier nicht abgeschottet, sondern mitten in der Gesellschaft arbeiten.“

Die meisten Besucher der Villa freuen sich schon auf den Tag der offenen Tür. Und sie sind stolz darauf, die Ergebnisse von wochenlanger Arbeit präsentieren zu können. Dazu haben sie auch allen Grund. Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich das Angebot wieder durch kreative Ideen und gute Ausführung aus. Bei vielen Lengerichern ist der Basar in der Villa schon ein Geheimtipp. Das reichhaltige Kuchenbuffet tut ein Übriges dazu. Die Tagesstätte, Im Hook 13, ist am Sonntag, 18. November, von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Gebastelter Weihnachtsbaum aus Birkenästen und grüner Wolle sowie kleinen Holzperlen als Schmuck.Stark abstrahierte Engelsfiguren aus Ästen, Kugeln und goldenem Engelshaar gefertigt, stehen vor einem gold umrandeten Spiegel.

Gruppenfoto von sommerlich gekleideten Männern und Frauen vor einer Pferdekutsche. 25 Sep 2018

BY: Reha GmbH

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Villa-Gruppe auf Spiekeroog

Freizeit mit fachlicher Begleitung auf Spiekeroog

Raus aus dem Alltagstrott und ein paar Tage etwas ganz anderes sehen und machen. Was den meisten als ganz normal erscheint, kann Menschen mit psychischen Erkrankungen vor große Herausforderungen stellen: Urlaub in fremder Umgebung. Besser geht das in Begleitung von Fachpersonal. Deshalb bietet die Reha GmbH regelmäßig Freizeiten für ihre Klienten an. Die Kosten für ihren Aufenthalt übernehmen die Nutzer dabei grundsätzlich selbst.

Der letzte Kurzurlaub führte Besucher der Tagesstätte „Die Villa“ gemeinsam mit ihren Betreuerinnen nach Spiekeroog. Insgesamt 15 Frauen und Männer verbrachten 5 Tage im „Haus Barmen“ auf Spiekeroog – einem Gruppenhaus der Diakonie. Und allen gefiel es so gut, dass die meisten am liebsten noch länger geblieben wären. „Diese Ruhe, keine Autos auf der Insel, das hat wirklich gut getan“, freut sich ein Teilnehmer. Und ein anderer ergänzt: „Wir hatten gemeinsam so viel Spaß in unserer Gruppe und so viel zu lachen.“

Ressourcen stärken

„Das Miteinander in der Gruppe war wirklich sehr harmonisch“, berichten auch die Betreuerinnen Bärbel Brengelmann-Teepe und Andrea Breitenfeld. Die beiden hatten sich für den Inselaufenthalt ein sehr abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Neben Kutschfahrt und Strandwanderungen gab es auch viele kulturelle Angebote. Von der abendlichen „Grusel-Litera-Tour“ über die Spiekeroog-Krimi-Tour bis zum ausgefallen „Cello-Loop-Konzert“ war für jeden Geschmack etwas dabei. Eine alternative Dorfführung, eine Nachtwanderung sowie ein Silberschmiedekurs gehörten ebenfalls zum vielfältigen Programm. „All diese Aktivitäten sind nicht nur wichtig für gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Tagesstättenleiterin Bärbel Brengelmann-Teepe. „Sie stärken auch individuelle Ressourcen und Eigeninitiative.“

Landschaftsaufnahme von Dünen, Strand und Meer auf Spiekeroog.

Freuen sich über den Besucherrekord: Mitarbeiter und Klienten der Tagesstätte die Villa haben sich hinter dem Kuchenbuffet zum Gruppenfoto aufgestellt und lachen in die Kamera. 20 Nov 2017

BY: Reha GmbH

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Villa: Besucherrekord beim Tag der offenen Tür

Villa: Besucherrekord beim „Tag der offenen Tür“

Eine ausgezeichnete Resonanz bei der Lengericher Bevölkerung sowie Mitarbeitern und Klienten der Tagesstätte und ihren Angehörigen und Freunden hatte der diesjährige „Tag der offenen Tür“. Die Villa hat am gestrigen Sonntag einen neuen Besucherrekord verzeichnet.

Nahezu ohne Unterbrechung schob sich der Besucherstrom durch die Räume der Tagesstätte. „Es ist super gelaufen“, freut sich Bärbel Brengelmann-Teppe. „Wir hatten so viele Gäste, dass ich gegen Mittag dachte ich, dass wir bald ausverkauft sind.“ Aber da hatte die Tagesstätten-Leiterin die Produktivität von Ergotherapie- und Werkstattgruppen unterschätzt. Auch am Nachmittag fanden die vielen Gäste noch eine sehr große Auswahl an selbstgemachten Geschenkartikeln, Adventsdekorationen und vielen praktischen Dingen vor. Von dem sehr reichlich und sehr lecker bestückten Kuchenbuffet ganz zu schweigen.

Großes Interesse an Arbeit der Tagesstätte

Einen Grund für den tollen Erfolg sehen die Mitarbeiter der „Villa“ im neuen Termin Mitte November. Viele Gäste berichteten, dass sie jetzt noch mehr Zeit und Muße für einen Besuch gehabt hätten. Die Adventszeit mit ihren Weihnachtsmärkten und –feiern hat noch nicht begonnen. Besonders gefragt beim „Tag der offenen Tür“ waren Insektenhotels und Adventsdekorationen. Aber die Gäste waren keineswegs nur am Basarangebot interessiert. „Viele Menschen haben sich über unsere Arbeit informiert und Flyer mitgenommen“, sagt Bärbel Brengelmann-Teppe. „Und einige sind richtig lange sitzen geblieben und haben mit Mitarbeitern und Klienten der Tagesstätte geplaudert.“  

Auch in Stoßzeiten ausgzeichnete Stimmung

Gleichgültig, ob Küche, Kasse, Kuchenverkauf oder Grill und Getränkestand – die vielen Helferinnen und Helfer hatten richtig viel zu tun. „Alle haben wirklich gut mitgeholfen und sich auch während der Stoßzeiten nicht aus der Ruhe bringen lassen “, berichtet Andrea Breitenfeld. „Wir hatten eine tolle Stimmung.“ Gemeinsam werden die verschiedenen Gruppen in den nächsten Tagen darüber entscheiden, wie der Erlös von Kuchenbuffet und Basar verwendet werden soll. „Wir schaffen dann immer irgendetwas Besonderes an, wofür wir sonst im Etat keine Mittel zur Verfügung haben“, so Andrea Breitenfeld. In den letzten Jahren seien das zum Beispiel Sofas oder große Sonnenschirme für die Terrasse gewesen. Nach dem erfolgreichen Tag wird es also für alle Helferinnen und Helfer noch etwas Besonderes geben, das den Villa-Alltag ein Stück bereichern wird.

Zwei Besucher stehen hinter einem großen Tisch mit zum Verkauf ausgestellten Waren, eine Frau sieht sich ein auseinandergefaltetes Textilteil an.