12 Mrz 2019

BY: Reha GmbH

Aktuelles

Zuwendung von Kindern eines ehemaligen Patienten 

Spielerisch das Gehirn trainieren – dafür kann die Ergotherapie-Praxis der Reha GmbH ihren Patienten seit Kurzem eine besonders große Auswahl an  Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten. Zu verdanken hat sie das neue Angebot einer Spende von Doris Stenner und Jürgen Eickhold aus Lengerich. Als ihr Vater Willi Eickhold im vergangenen Jahr verstorben war, hatten die Geschwister bei der Beerdigung um Geldspenden statt Kränze gebeten. Rund 1.300 Euro kamen so zusammen. „Unser Vater litt im Alter an Demenz und war vier Jahre lang Patient der ergotherapeutischen Praxis der Reha GmbH“, berichtet Doris Stenner. „Hier ist er sehr gerne hingegangen. Nach den Therapiestunden war er immer gut zufrieden.“

Hilfsangebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen unterstützen

Mit der Spende für die Ergotherapie wollte das Geschwisterpaar die Hilfsangebote für andere Betroffene unterstützen. Bettina Bußmann von der Reha GmbH nahm sich viel Zeit dafür, das Geld sinnvoll zu investieren. Die Ergotherapeutin ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen und hatte auch mit Willi Eickhold gearbeitet: „Ich habe darauf geachtet, dass wir die neuen Anschaffungen vielfältig einsetzen können. Aber mir war auch wichtig, dass sie gut zu Herrn Eickhold gepasst hätten.“ Und das ist ihr gelungen: „Mein Vater hat sein Leben lang gern Karten gespielt. Diese Spiele hätte er gut gefunden“, freut sich Doris Stenner bei einem Besuch in der Praxis an der Münsterstraße. Neben Gesellschafts- und Ratespielen, die gezielt Konzentration, Erinnerung und Gedächtnis trainieren, hat Bettina Bußmann auch einen verstellbaren Tisch erworben. An dem können Patienten mit körperlichen Einschränkungen bequem sitzen oder stehen.

Geldbetrag zukunftsorientiert investiert

Milena Onken, Leiterin der ergotherapeutischen Praxis betont, dass die Geldspende zukunftsorientiert angelegt wurde: „Die Nachfrage nach Ergotherapie bei demenziellen Erkrankungen steigt.“ Zwar kann die Therapie die Demenz nicht heilen, aber ein Fortschreiten hinauszögern. Zudem kann sie die Lebensqualität der erkrankten Menschen verbessern. Eine Erfahrung, die auch Willi Eickhold gemacht hatte. Seine Kinder sind sich deshalb sicher, dass die Geldspende ganz im Sinne ihres verstorbenen Vaters angelegt wurde. 

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