Sieben Männer und drei Frauen haben sich um einen Tisch aufgestellt. Zwei Männer unterzeichnen den Vertrag, der besiegelt das die Reha GmbH Tocher der Ledder Werkstätten ist 19 Jan 2018

BY: Reha GmbH

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Reha GmbH nun Tochter der Ledder Werkstätten

„Ich möchte allen, vor allem der LeWe-Geschäftsführung, für ihre Geduld danken. Aber wir haben uns die Zeit genommen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. Unter dem Dach der Ledder Werkstätten bringen wir mit der Reha GmbH gute Versorgungsbausteine für die ganze Region ein“, sagte Klaus Hahn am 16. Januar. Im Lengericher Café Samocca setzte der Geschäftsführende Vorstand des Reha-Vereins Lengerich mit seiner Unterschrift der notariellen Beurkundung den offiziellen Schlusspunkt. Gleiches tat der Geschäftsführer der Ledder Werkstätten Ralf Hagemeier, der ergänzte: „Damit kommen zwei Vereine, die gesund da stehen.“ Nun ist die Reha GmbH offiziell Tochter der Ledder Werkstätten.

Alle 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reha-Vereins Lengerich und des Förderkreises für psychisch Erkrankte und Behinderte Lengerich sind seit 1. Januar 2018 Angestellte der Ledder Werkstätten, unter dem Dach der Diakonie. Die dafür notwendige Rechtsform, die „Reha GmbH für Sozialpsychiatrie im Tecklenburger Land“, wurde schon Ende 2016 gegründet. Beide Vereine gehen in dieser GmbH auf, die als 100-prozentige Tochter agiert. Mit der Beurkundung ist deren Eigentum in die dafür gegründete Gesellschaft übergegangen. Mit aktuell 625 Angestellten zählen die Ledder Werkstätten zu den großen Arbeitgebern der Region.

Alle Angebote bleiben bestehen

1982 hatte der Reha-Verein seine Arbeit mit dem Ambulant Betreutem Wohnen aufgenommen und später tagesstrukturierende Angebote wie zum Beispiel die „Villa“ oder das „Café Regenbogen“ und außerdem das Zuverdienstprojekt „Unikat“ für psychisch erkrankte Menschen entwickelt. Der Förderkreis (1977 gegründet) unterhielt zuletzt drei Wohnhäuser für Stationäres Wohnen in Lengerich. Alle Angebote führt die Reha GmbH nahtlos fort. Beide Vereine enstanden im Zuge der „Enthospitalisierung“ des damaligen Landeskrankenhauses Lengerich: Menschen mit Behinderung wurden neue Wohnformen angeboten. Beispielsweise zog 1983 eine komplette Station aus der Klinik in die erste „Wohnstätte für Behinderte“ an der Bergstraße in Lengerich, bis heute eines der Häuser des Förderkreises.

Geschäftsführer versprechen sich Synergien

Aktuell versprechen sich Ralf Hagemeier und Klaus Hahn einige Synergien: Beispielsweise machen die LeWe bereits die Personalabrechnungen. Beim Fuhrpark, bei der Gebäudeunterhaltung oder der Verwaltungsorganisation werden solche Effekte auch eintreten. Ansonsten agiert die Tochtergesellschaft mit ihren beiden Geschäfstsführern Klaus Hahn und Herbert Isken eigenverantwortlich. Klaus Hahn betonte am 16. Januar: „Wir erreichen eine gute Versorgung der Menschen in der Region. Unter dem Dach einer großen Einrichtung sind wir mit der Reha GmbH für zukünftige Aufgaben gut aufgestellt.“